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heft-2021-02

Contents

  1. Glanzlichter 2020
    1. 26.2. – 25.4.2021 Naturkundemuseum Paderborn
    2. Von der Idee bis zur Herzklopfphase
    3. Kneipenlesung digital irgendwie
    4. » W i r s i n d f ü r s i e d a!
  2. Borchen
  3. Eine Geschichte im Präteritum
    1. Wenn du mich liebtest, warum hast du mich verlassen?
  4. Auf ein besseres Jahr 2021!
    1. Aber was bringt 2021 für uns konkret in Paderborn?
    2. OHNE UNS I
    3. ST‘S STILL
  5. Die Weltenlauscher
    1. VON ERWIN GROSCHE
    2. 20. Februar bis 2. Mai 2021

HEFTKO S T E N L O S

G A S T B E I T R Ä G E V O N :

Dr. Sven Mecke

Werner Roth

Sven Niemann

Sarah Lau

Ann-Britta Dohle

DAS PADERBORNER VERANSTALTUNGS- UND KULTMAGAZIN

39. JAHRGANG · www.heft.de (opens in a new tab) · FEBRUAR 2021

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Glanzlichter 2020

Naturfoto-Ausstellung

26.2. – 25.4.2021 Naturkundemuseum Paderborn

Kulturpartner

Im Schlosspark 9 · 33104 Paderborn-Schloß Neuhaus www.paderborn.de/naturkundemuseum (opens in a new tab)

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AUSSTELLUNGEN

Nach heutigem Stand, bleiben die Museen bis zum 15. Februar 2021 geschlossen.

❧ PADERBORN bis 7.2.Kleid der Tiere – Geniale Verpackungen der Natur – Naturkundemuseum im Marstall

Höing – Erweiterung der Möglichkeiten,bis 7.2. Franziska Reinbothe & Beate

Malerei und Skulpturen – Städtische Galerie in der Reithalle

bis 7.3. Susanne Ring – Sack voll

Paderborn e. V., Kamp 13Knochen, Plastiken – Kunstverein

bis 25.4. Intermezzo #2, Werke verschiedener Künstlerinnen aus der städtischen Kunstsammlung – Kunstmuseum im Marstall bis 2.5. Standesgemäß – Gemälde aus der Sammlung Stiftung Fürstenberg Eggeringhausen – Residenzmuseum Schloß Neuhaus

20.2. bis 2.5. Die Weltenlauscher, Erfindungen und Denkapparate von

Erwin Grosche

für kleine und große Menschenkinder – Stadtmuseum Paderborn 26.2. bis 25.4. Glanzlichter 2020, Naturfoto-Ausstellung – Naturkundemuseum

❧ WEWELSBURG bis 7.3. Verlassene Orte – Vergessene Orte (?) in Büren, Fotoausstellung von Jürgen Kemper – Kreismuseum Wewelsburg, Burgwall 19

A U S S T E L L U N G E N

Geschichte der Zukunft

Mensch, Roboter! Hast du den Dreh raus?

GROSSE AUSSTELLUNGSBEREICHE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ & ROBOTIK

Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn www.hnf.de (opens in a new tab)

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A u s s t e l l u n g e n

Naturfoto-Ausstellung

Glanzlichter 2020

Paderborn, Naturkundemuseum26. Februar bis 25. April 2021,

Die Ausstellung zeigt die atemberaubenden Siegerbilder des internationalen und größten deutschen Naturfoto-Wettbewerbs »Glanzlichter« aus dem Jahr 2020. Bereits zum 22. Mal wurde der Wettbewerb ausgerufen, an dem passionierte Fotograf*innen aus der ganzen Welt mit rund 17.000 Bildeinsendungen teilnahmen. Die preisgekrönten Bilder spiegeln alle Ansätze der modernen Naturfotografie wider und begeistern durch die große Bandbreite an Themen und ihre hohe Qualität. Es sind die Raffinesse und Vielfalt von Landschaften, Pflanzen und Tieren, die den »Glanzlichtern« ihren besonderen Charme verleihen: majestätische Berggipfel, tanzende Gräser und fragile Schmetterlinge. Mit der besonderen Schönheit der Natur führt die Ausstellung vielen Menschen vor Augen, wie schutzbedürftig die Wunder unserer Erde geworden sind. Die Fotograf*innen des diesjährigen Wettbewerbs waren in der Lage, diese Wunder in einzigartigen Bilderlebnissen zu verdichten – und »Glanzlichter« zu schaffen. Das Buch mit allen Gewinnerbildern ist an der Kasse des Museums erhältlich. Weitere Informationen auch unter www.paderborn.de/naturkundemuseum (opens in a new tab) und www.glanzlichter.com (opens in a new tab).

Erfindungen und Denkapparate

große Menschenkindervon Erwin Grosche für kleine und

Die Weltenlauscher

20. Februar bis 2. Mai 2021 Die Ausstellung »Die Weltenlauscher« zeigt ab dem 20.Februar im Stadtmuseum Paderborn ausgefallene Exponate, Requisiten, Texte, Filme und Bilder des emsigen Paderborner Schriftstellers und Erfinders Erwin Grosche. Erfindungen und Denkapparate, die der Paderborner Künstler in seinem fast 50-jährigen Bühnenleben erfunden und erdacht hat. Da trifft sich der Tigerstuhl mit der Peter Sloterdijk Entspannungstasche, da helfen Windkarten beim Luftzufächeln und Entschleunigungstüten beim Abstoppen an steilen Hängen. Da wird ein Film im Bauchkino gezeigt und der Regenhut hilft beim richtigen Umgang mit trockenen Pflanzen. Die Pssst-Kiste lädt zum Verweilen ein und der 6-Fingerhandschuh ziert zarte Frauenhände. Die Ausstellung richtet sich an alle kleinen und großen Menschenkinder, die neugierig sind und mit den Weltenlauschern in die Welt hören wollen. Eine Reihe von Veranstaltungen wie »Mach mit! Die Familienführungen«, Lesungen mit Erwin Grosche, der Padermanntag, ein Filmabend und Ferienworkshops für Kinder runden die Ausstellung ab, sofern dies unter der aktuellen COVID-19 Entwicklung zulässig ist.

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Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Kulturgut Haus Nottbeck statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur mit Anmeldung möglich. Aktuelle Informationen zur Ausstellung unter www.paderborn.de/stadtmuseum (opens in a new tab).

Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Das letzte Original – Auf den Spuren der Rechenmaschine von Leibniz

23. Februar, 19 Uhr, Paderborn, HNF

Als der junge Leibniz 1671 nach Paris kam, hatte er bereits die Idee für eine kühne Erfindung im Kopf: eine Maschine, die kinderleicht und vollautomatisch jegliche Rechnung ausführen kann. Er nannte sie »machina arithmetica«. Keine der bekannten Maschinen war in der Lage, alle vier Grundrechenarten mechanisch zu rechnen. Doch was Gottfried Wilhelm Leibniz in der Theorie schnell ersonnen hatte, stellte ihn in der Herstellung vor große Schwierigkeiten. Dr. Ariane Walsdorf von der Leibniz Universität Hannover beleuchtet in ihrem Vortrag welchen Kraftakt es einst kostete, die erste Vier-Spezies-Rechenmaschine zu bauen, deren Funktionsprinzip bis zum

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Ende des Zeitalters der mechanischen Rechenmaschinen Verwendung fand. Der entscheidende Brückenschlag von der Idee zur Verwirklichung gelang vor allem mithilfe der Uhrentechnik. Jedes der 650 Teile in Leibniz‘ Maschine war mit der Hand gefeilt und bearbeitet worden. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, Anmeldungen sind erforderlich und werden auf www.hnf.de (opens in a new tab), unter Telefon 05251/306661 oder per E-Mail an service@hnf.de angenommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird der Vortrag live auf www.hnf.de (opens in a new tab) gestreamt.

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» W i e e n t s t e h t e i n e A u s s t e l l u n g « v o n D r . S v e n M e c k e

Wie entsteht eine Ausstellung?

Von der Idee bis zur Herzklopfphase

Wenn die Besucher*innen gedankenversunken durch eine Ausstellung wandeln, sich von der Wirkung der Objekte oder Bilder faszinieren lassen und dabei die Zeit vergessen, dann haben andere ihre Arbeit längst getan

– eine Arbeit, die mit einer Idee begann und die hinter den Kulissen stattfand. »Seeigel. Stachelige Schönheiten« und das »Kleid der Tiere. Geniale Verpackungen der Natur« – schon die Titel waren originell, zogen viele Besucher*innen an und erregten überregionale Aufmerksamkeit. Die positive Resonanz war ein gelungener Start auf dem Weg zu neuen, modernen Sonderausstellungen im Naturkundemuseum. Über ästhetische Objekte hinaus, wird das Museum in Zukunft vor allem aktuelle, gesellschaftsrelevante Themen aufgreifen und sie mit interdisziplinärem Anspruch präsentieren. Aber zunächst einmal braucht es dafür eins: Ideen – und die ergeben sich am besten beim Brainstorming mit Kolleg*innen. Weitere gute Voraussetzungen sind viele Freiheiten

und Einfallsreichtum. Einige Ideen werden auch direkt wieder aussortiert, beispielsweise, weil deren Umsetzbarkeit in technischer und finanzieller Hinsicht schwierig ist. Beim Konzipieren einer Ausstellung geht es dann darum, ein ausgewähltes Thema sowohl für Laien als auch Experten aufzubereiten und zwar mit dem Ziel, ein Bewusstsein für die Natur und/oder Naturzusammenhänge zu schaffen. Auch ein Publikum ohne große Vorkenntnisse soll verstehen, Fachkundige sich aber nicht langweilen. Die Entstehung einer Schau ist ein professioneller und schöpferischer Prozess zwischen offenem Laufenlassen und forciertem, konzentrierten Arbeiten, der am besten in fortwährendem Dialog und intensiver Auseinandersetzung mit Wissenschaftlern, Pädagogen, Objekten und Raum gelingt. Die Grundidee muss dabei im Laufe des Prozesses bewahrt bleiben. Bei der Auswahl der Exponate ist das Naturkundemuseum auf Leihgaben angewiesen, die es von anderen Museen, Universitäten und nicht selten auch aus privater Hand

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erhält. Teilweise greift das Museum aber auch auf die zahlreichen Exponate der eigenen Sammlungen zurück, die in einem Depot zusammengefasst sind. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die im Jahr 2021 geplanten Sonderausstellungen des Naturkundemuseums auf Hochtouren. Besonders arbeitsintensiv sind die zwei bis vier Monate vor einer Ausstellungs-Eröffnung. Vieles muss gleichzeitig geleistet werden und die Durchführung scheint zeitweilig unmöglich. Objektsichtung, Leihverkehr, Ve r s i c h e r u n g s a b - schluss, Transporte, V e r m i t t l u n g , Öffentlichkeits- und Pressearbeit inklusive Werbung, Publikation

– die Liste der mit A u s - s t e l l u n g e n v e r b u n d e n e n Aufgaben ist lang. Bereits am 26. Februar eröffnet die Ausstellung »Glanzlichter«, in der die Siegerbilder des gleichnamigen, i n t e r n a t i o n a l e n und

größten

deutschen Naturfoto-Wettbewerbs gezeigt wer-den und die sich seit Jahren großer

Beliebtheit erfreut. Einen Vorgeschmack auf die Ausstellung liefern die bereits verteilten Poster und Flyer sowie die geschaltete Werbung, beispielsweise hier im HEFT. Die Druckerzeugnisse, die das Naturkundemuseum in kreativer Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur erstellen lässt, sollen von vielen Menschen wahrgenommen werden. Eine anregende Gestaltung von Text und Bild kann sie dazu animieren,

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die Information neugierig aufzunehmen und die Schau zu besuchen. Obgleich es sich bei den »Glanzlichtern« um eine Wanderausstellung »von der Stange« handelt, die mit ihren 87 Fotos komplett im Laderaum eines Kombis Platz findet, ist noch einiges an Planung und Vorstellungskraft gefragt, bevor die Bilder an die Wand kommen. Es stellen sich viele Fragen: Wie konzipiert man eine Ausstellung für ein umherlaufendes Publikum, das gerne auch einmal vor dem ein oder anderen Foto verweilt, am besten? Wie kann man eine kommunikative Atmosphäre schaffen, die Menschen dazu bewegt, miteinander ins Gespräch zu kommen? Sollen die Bilder schlicht präsentiert oder aufwändig inszeniert werden? Eignet sich zur Vermittlung vielleicht ein Spiel für kleine und auch große Besucher*innen? Eine besondere Herausforderung bei der Präsentation derart vieler Bilder stellt der nur etwa 170 m2 große, relativ schmale Sonderausstellungsraum im historischen Marstallgebäude in Schloß

Neuhaus dar, dessen Außenwände zudem in einem Rundbogen verlaufen. Um einer bildgewaltigen Überfrachtung entgegenzuwirken, den Raum durch mobile Stellwände nicht zusätzlich zu beengen und trotzdem nicht auf Fotos verzichten zu müssen, werden diesmal einige Bilder auf abgeschrägten, nicht allzu hohen Präsentationsflächen in der Raummitte gezeigt, andere auf Stelen im Vorraum. Die Gliederung des Raums wird dadurch auch ästhetisch ansprechend ausfallen. Soweit die Planung. Doch auch die Umsetzung des Ausstellungskonzepts ist längst in vollem Gang: Die Anfertigung der Präsentationsflächen wird bereits umgesetzt, Farben sowie Schriften und damit eine einheitliche und kohärente Gestaltung festlegt. Den Überblick bei alledem behalten, das müssen nun auch die Techniker des Museums, die als wichtige Ansprechpartner fungieren. Sie bringen – weil mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut – viele eigene Ideen zur Ausstellungsarchitektur ein und berücksichtigen dabei vor allem die Bildergrößen und Möglichkeiten im Raum. Bald folgt die Umbauphase zwischen den Ausstellungen. Momentan ist noch die Schau »Kleid der Tiere« im Sonderausstellungsraum aufgebaut. Bis der Raum für die neue Ausstellung hergerichtet und diese aufgebaut ist, dauert es ungefähr drei Wochen. Eine ausgesprochen arbeitsintensive Phase, während der auch kurzfristig

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Abläufe abgestimmt und koordiniert werden: Podeste und Vitrinen müssen abgebaut, Wände überstrichen, Stelen aufgebaut und die entliehenen Exponate zurücktransportiert werden. Oft ergeben sich auch noch Änderungen im Laufe der Umbauphase. Eine spontane Idee kann oftmals sogar noch umgesetzt werden. Ideal ist es, wenn alle Arbeiten spätestens zwei Tage vor Anlieferung der Fotos abgeschlossen sind, dann kann

Soeigentlich nichts mehr schiefgehen.kommt in naher Zukunft dann Entdecke und spannendeErstlesebücher

der Augenblick, der eine besondere die Welt Sachbücher

für Kinder

Faszination des Ausstellungsmachens darstellt, für alle Anstrengungen entschädigt, aber auch Herzklopfen

verursacht: Auf dem Papier skizzierte

Berliner Testament: Mein verwitweter Vater hat sein Haus der Stiefmutter geschenkt. Was kann ich tun?

Frage: Ich bin das einzige Kind meiner Eltern. Meine Mutter ist vorverstorben. Es existiert ein Berliner Testament, in dem ich als alleinige Schlusserbin eingesetzt bin. Mein Vater hat eine zweite Frau genommen, die ihn finanziell ausnimmt und von mir abschottet. Es ist eine Katastrophe. Sie hat mir sogar Hausverbot erteilt und mein

FRISCHS RECHTSTIPP Vater schweigt dazu. Jetzt habe ich durch eine Bekannte erfahren, dass er wohl sogar

das Haus, dass ich einmal erben sollte, auf die zweite Ehefrau überschrieben hat.

Darf er das? Kann ich mich dagegen wehren? Antwort: Ihr Vater ist Alleinerbe geworden. Sie sind aber im Berliner Testament, das keine Abänderungsklausel enthält, bindend, d.h. fest zur Schlusserbin eingesetzt. Ihr Vater kann das Testament und ihre Schlusserbeneinsetzung durch eine neues Testament nicht einfach widerrufen. Er hätte zwar, nach der Heirat der neuen Ehefrau das Berliner Testament anfechten können, aber nur innerhalb eines Jahres. Diese Frist hat er wohl versäumt bzw. er wollte nicht anfechten. Ihr Vater ist nach dem Gesetz berechtigt, über sein Vermögen unter Lebenden zu verfügen, auch wenn er durch das Testament gebunden ist. Er kann also das Hausgrundstück verschenken, er kann nur nicht mehr das Testament wirksam abändern. Das Gesetz gibt Ihnen als Schlusserbin das Recht von der beschenkten Ehefrau die Herausgabe des Geschenks nach den Vorschriften der ungerechtfertigten Bereicherung zu verlangen. Sie können das noch vorhandene grds. bei der Beschenkten „abschöpfen“. Allerdings haben Sie diesen Abschöpfungsanspruch erst nach dem Tode des Vaters. Eine Feststellungsklage zu Lebzeiten Ihres Vater, dass eine missbräuchliche Schenkung an Ihre Stiefmutter vorliegt, ist nach der Rechtsprechung unzulässig.

Rechtsanwalt u. Notar Christoph Frisch

Rosenstraße I Franziskanermauer 1a · 33098 Paderborn Tel. 05251 12310 · zentrale@kanzlei-am-rosentor.de www.kanzlei-am-rosentor.de (opens in a new tab)

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» W i e e n t s t e h t e i n e A u s s t e l l u n g « v o n D r . S v e n M e c k e

Ansichten und durch das bloße Vorstellungsvermögen konstruierte Raumwirkungen werden in einem spannungsvollen Moment Wirklichkeit. Die gerahmten Fotos werden angeliefert, zur Probeansicht verteilt, es wird gebohrt, gemessen, gehängt und die Bilder entfalten erstmals ihre Wirkung und Wechselwirkung im Raum. Sowohl Euphorie als auch Enttäuschung können aufkeimen, je nachdem, ob das Konzept aufgegangen ist oder nicht. Häufig muss noch lange nachgebessert und umgehängt werden, bis sich neue, möglicherweise interessantere Wirkungen ergeben – künstlerisches Empfinden, ein geübtes Auge und Erfahrung spielen hier eine große Rolle. Zum Schluss wird die Beleuchtung abgestimmt, ein nicht zu vernachlässigender Faktor, denn ein dreidimensionales Exponat wie etwa ein Löwe, muss anders in Licht getaucht werden, als eine Fotografie. Und dann können endlich die Besucher*innen kommen.

Durch diesen kurzen Einblick in die Arbeit des Ausstellungsmachens werden Planungs- und Umsetzungsprozesse für viele Besucher*innen des Museums mit Sicherheit nachvollziehbar. Selbst Fotoausstellungen zu präsentieren, setzt viel mehr als bloßes »Bilder aufhängen« voraus. Die Frage, wie eine Schau entsteht, führt jedoch weder zu allgemeingültigen Antworten noch zu einem eindeutigen »Rezept«, aber einige Zutaten können klar benannt werden: Erfahrung und Wissen, intensive Beschäftigung mit einem Thema, harte Arbeit, anhaltendes und selbstloses Engagement sowie Begeisterung und Freude am Ausstellungsmachen. Es ist eine Arbeit, die vor allem die Vorstellungskraft und Intuition fordert. Bloße Gedanken, Einfälle und Entwürfe entfalten sich und werden Wirklichkeit – es gibt nichts Schöneres.

Dr. Sven Mecke Naturkundemuseum Paderborn

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Kneipenlesung digital irgendwie

Die Keipenleser:innen sind seit den 1990ern ein kleiner bunter Punkt in der Paderborner Kulturszene. Das Team besteht schon seit Gründung immer aus rund einem Dutzend Literaturinteressierter, die öffentlich lesen. Sie bereichern Kneipen, Cafés und die ein oder andere Kulturveranstaltung und sind immer für jede Idee zu haben. Sie packen dabei auch unbequeme Themen an, und ungewohnte Auftrittsorte wie eine Steinmetzwerkstatt, ein Krankenhaus oder eine Sauna sind keine unüberwindbaren Hürden. Seit einigen Jahren bereichert ein kleiner Teil der Lesenden die Lesungen mit instrumental unterstützen Liedern, passend zum Thema. Das oberste Gebot dabei ist immer: Unterhaltend muss es sein. Kneipenlesung ist ein reines Hobby von Bühnen-Verrückten, die sich über ein volles Café freuen und immer irgendwie einmal im Monat eine Lesung zu einem neuen Thema auf die Beine stellen. Mehr als 25 Jahre lang gab es nur eine ausgefallene Lesung, bis die Pandemie kam. Das erste Gefühl war, helfen zu wollen, den Auftrag, ein paar hundert Literaturinteressierte nicht im Regen stehen lassen zu wollen und ein wenig Unterhaltung zu spenden. Das Wie mussten wir herausfinden. Immerhin konnte man sich bei warmem Wetter noch mit Abstand im Garten treffen. Aber auch die Vorbereitungstreffen mussten ins Digitale wandern.

Handys wurden zu Aufnahmegeräten umfunktioniert und ab dem 15. März 2020 »Gegen die Langeweile« angesprochen. Dafür mussten gemeinfreie Texte herhalten, die aktuell sogar von Kneipenleser Achim einen kleinen musikalischen Rahmen bekommen haben. Schon einen Monat später wurde als Ersatz für die »Auf die Löffel«-Lesung ein Podcast ausprobiert. Das Team hat einfach rumgefragt, wie andere Kulturschaffende

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» K n e i p e n l e s u n g d i g i t a l i r g e n d w i e « v o n W e r n e r R o t h

das machen und losgelegt. Statt zu lesen wurde über das Thema der ausgefallenen Lesung und über dazu passende Literatur gesprochen. Vor der Pandemie war kneipenlesung.de eine Webseite, auf der im Wesentlichen die Lesungen angekündigt wurden. Nun wurde sie über Nacht ein Experimentierfeld für Kneipenlesung digital und somit eine Bühne. Die Rückmeldungen der Hörerinnen und Hörer wurden nach und nach eingebaut.

Das Interesse an gelesenen Texten war eher schwach, jedoch der Podcast hatte schon mit der ersten Ausgabe ca. 80 Hörer:innen. Da dasAngebot auf offene Ohren stieß,wurde weiter experimentiert, die Audioqualität wurde verbessert. Immerhin müssen die Podcaster ja über das Internet aufzeichnen, was mit Konferenztools typischerweise eher mau klingt. Neben den Podcasts statt Lesung wurde ein eigenes Format aus Literatur, Filmen und Erzählen geschaffen. Zwar gab

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» K n e i p e n l e s u n g d i g i t a l i r g e n d w i e « v o n W e r n e r R o t h

es im Spätsommer ein paar Lesungen, aber die Podcasts blieben fester Bestandteil. Als Hobbyisten wurde nach und nach Wissen erworben und erstes professionelles Equipment gekauft, so dass der Podcast nun auch auf den gängigen Streamingdiensten abrufbar wurde. Die Zahl der Zuhörer:innen stieg auf ca. 300 Abrufe je Podcast – und überhaupt wird kneipenlesung.de dreimal so oft besucht wie vor der Pandemie. »Kneipenlesung – der Podcast« ist so ziemlich auf jeder Plattform abrufbar, die meisten Zuhörer:innen nutzen aber einfach den Abspiel-Knopf auf der Kneipenlesungs-Webseite. Der Podcast wird jeden zweiten Sonntagmorgen aufgezeichnet, sollte nicht viel mehr als 30 Minuten dauern und wird dann irgendwann Sonntagnachmittag ins Netz gestellt. Bücher, Filme und alles, was interessant war, werden als Kommentar und

Bodelschwinghstraße78∙33102Paderborn∙Tel.:05251-226 43

Links in den Blog eingestellt. Das Konzept ist einfach: Anne, Sandra, Sascha und Werner suchen passende Buchempfehlungen zu einem Thema raus, sprechen sich nicht ab und erzählen drauf los. Es gibt keine Gesprächsleitung und sie sprechen frei von der Leber weg. So kommt es auch zu der ein oder anderen spontanen Buchempfehlung, angeregt durch das Gespräch. Auch gibt es doppelte Bücher oder am Ende des Podcasts zu wenig Zeit für noch ein Buch. Irgendwie auch erstaunlich, was sich in

» W i r s i n d f ü r s i e d a!

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genau deshalb sind wir in dieser Zeit für sie da. Wir freuen uns auf sie.

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» K n e i p e n l e s u n g d i g i t a l i r g e n d w i e « v o n W e r n e r R o t h

der Pandemie alles entwickeln kann. Auch wenn das Podcast-Angebot die Lesungen nicht ersetzen kann und wir alle auf ein baldiges Ende hoffen: Die digitale Seite der Kneipenlesung wird die Pandemie sicher überstehen. Unter den 300 Zuhörer:innen sind bestimmt auch Leute, die schon lange nicht mehr in OWL wohnen und sich so ein bisschen die Stimmen der Kneipenlesung aufs Ohr holen können. Und Sascha, ein Kneipenleser der ersten Stunde, lebt inzwischen in der Schweiz und kann einfach so mitmachen, ohne anreisen zu müssen. Damit das Konzept nicht langweilig wird, ist die neueste Idee »4 zu 1«: Eine Art Bücherstreit, in dem eine Kneipenleserin ein Buch vorschlägt, alle vier diesen Titel lesen müssen und sich dann in einem Podcast mit dem Buch auseinandersetzen. Die Bücherauswahl hat eine schöne Breite und

die Kneipenleser sind selbst gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Mal ein Buch lesen zu müssen, was gar nicht im eigenen Fokus ist, was einfach aus einer Bestsellerliste stammt oder immer wieder zur Seite gelegt wurde. Nun ist es dran, wird gelesen und am Ende zerrupft. Wobei, die Kneipenleser:innen sind ja nette kulturbeflissene Menschen, ganz so laut wird es schon nicht hergehen. Und überhaupt Digitalisierung – wie zerrupft man eigentlich ein eBook? Egal ob eBook oder via Boten eurer Buchhandlung – vielleicht möchtet ihr ja mit den Kneipenleser:innen mitlesen und euch den Podcast »4zu1« anhören? Genug Zeit zum Einsteigen ist reichlich vorhanden. Die kommenden 4zu1- Bücher und Podcast-Termine findet ihr auf kneipenlesung.de.

Werner Roth

Love is in the box

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Was soll man nur tun, wenn alle Restaurants am Valentinstag geschlos-

sen sind? Für einen romantischen Abend zu Hause empfehlen wir die

Valentinstags-Box. Darin enthalten ist ein aphrodisierendes 3-Gänge-

Menü − das jedes Herz zum Schmelzen bringt − eine weiße Tischdecke,

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A n z e i g e – D a s B N I - U n t e r n e h m e r t e a m - P a d e r q u e l l e s t e l l t s i c h v o r

Vom ruhigen Mövchen zur Rampensau

Mein Wunsch beim BNI Mitglied zu werden, lag insbesondere darin, dass es die erste Unternehmer-Organisation war, in der ich freudig begrüßt wurde. Ich hatte eigentlich vorher beschlossen, kein Unternehmer-Netzwerk mehr zu besuchen, weil ich überall dort, wo ich eingeladen wurde, als Gast nicht abgeholt wurde und eher daneben stand. Dann wurde ich überredet, mir das BNI anzuschauen. Ich war total positiv überrascht davon, dass alle Leute, die dort waren, mit ehrlichem Interesse auf mich zugekommen sind, und mich direkt gefragt haben, was ich mache, was ich brauche, was ich suche. Das hab ich in der Form nirgendwo sonst erlebt. Durch das BNI habe ich viele persönliche Erfolgsstorys erlebt. Bevor ich zum BNI gekommen bin, war ich zum Beispiel ein schlechter Präsentator und konnte nicht gut vor anderen Leuten reden. Das hat sich durch das BNI schlagartig geändert. Mittlerweile nutze ich jede Bühne, die man mir bietet – ich bin regelrecht eine Rampensau geworden! Dadurch, dass ich viel über andere Gewerke gelernt habe, darüber wie sie arbeiten, habe ich auch noch einen ganz anderen Blick auf mein eigenes Unternehmen bekommen. Das wirklich Besondere am BNI ist für mich, dass die Unternehmer füreinander da sind. Und das ist nicht nur eine Floskel, es wird hier wirklich gelebt. Und auch wenn etwas nicht so gut gelaufen ist – ich kann mich immer auf ein ehrliches Feedback verlassen. Und geht etwas wirklich mal in die Hose, dann wird gemeinsam geschaut, wie es beim nächsten Mal besser laufen kann. Beim BNI

wird immer nach vorne geguckt und nie wirklich zurück.

Carsten Fest

Besonderen Wert beim BNI lege ich auf eins

Geschäftsführer bei Senne Products

seiner Kernmottos: das lebenslange Lernen.

Im BNI seit 2011(Gründungsmitglied vom

Denn nur wenn ich täglich an mir arbeite, kann

Chapter Paderquelle)

ich dauerhaft besser werden. Dieses Motto prägt

»Die BNI-Vorteile für mich sind zum einen die persönliche Weiterentwicklung und zum auch meine Unternehmenskultur und meine

anderen habe ich immer gesichtert helfende Mitarbeiter*innen haben es bereits verinnerlicht. Hände aus den anderen Gewerken.«

Die freuen sich mittlerweile richtig auf neue Aufgaben und Herausforderungen.

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A n z e i g e – D a s B N I - U n t e r n e h m e r t e a m - P a d e r q u e l l e s t e l l t s i c h v o r

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05.02.2021 Themenvorstellung (Jerome Stahl, Partnerdirektor) 12.02.2021 Themenvorstellung (Robert Kesselmeier, Malteser Hilfsdienst) 19.02.2021 Themenvorstellung (Markus Willekes, Fliesenverlegung) 26.02.2021 Themenvorstellung (Gerhard Finke, IT-Dienstleistungen und Hardware) Infos & Anmeldung: www.bni-nordwest.com/chapter-paderquelle-paderborn (opens in a new tab)

Unternehmerteam Paderquelle

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Streetphotography

Busstop Gallery

Borchen

Die Broken-Window-Theory besagt, dass auf ein zerbrochenes Fenster unmittelbar Mord und Totschlag folgen. Doch was passiert, wenn man das Fenster flickt und es bunt anmalt?

Im Sommer 2016 nahm der in Borchen lebende Fotokünstler Titus Grall den demolierten ehemaligen Fahrplankasten der Bushaltestelle Brücke wahr. In den folgenden Wochen bestätigte sich die Theorie der gebrochen Gläser und der Zustand der Haltestelle verschlechterte sich von Woche zu Woche. Grall griff zum Telefon ... »Ich wollte herausfinden, wer für die Instandhaltung zuständig ist und landetet bei der Gemeinde Borchen. Meine Idee war, den Aushang mit Fotografien zu verschönern und erhielt ein Go.« Mit Kehrblech, Fotos und Besen ging es zurück zur Haltestelle. Das gesamte Areal wurde zunächst feinsäuberlich gereinigt und für seine neue Rolle als Ausstellungsraum aufbereitet. So etwas bleibt in Borchen natürlich nicht unbeobachtet. Wie es der Zufall so

wollte, fuhr genau in diesem Moment der Chef des örtlichen Bauhofs vorbei, der offensichtlich auch schon von der Broken-Window-Theory gehört hatte. »Gib mir deinen Müll! Den entsorge ich! Und hier hast du den Schlüssel für die anderen Schaukästen.« So nahmen die Dinge ihren Lauf. Mittlerweile sind elf Bushaltestellen Teil einer öffentlichen Fotogalerie geworden, die bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Busstrecke in Borchen betrachtet werden kann. Die ausgewählten Fotos selbst sind dabei keineswegs zufällig ausgewählt. »Es sind nicht ‘irgendwelche‘ Fotos, die Bilder haben etwas mit der Umgebung zu tun. Entweder zeigen sie eine Perspektive, die verstellt ist, ein Detail am Straßenrand oder ein Blick in die unmittelbare Umgebung.« Die Aufnahmen wurden laminiert und in verschiedenen Formaten in den Schaukästen der Wartehäuschen platziert. Hier brechen Sie zunächst die Transparenz der Glasscheibe, um den Blick auf etwas Anderes zu werfen. »Es geht darum, diese Dinge im

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» B u s s t o p G a l l e r y B o r c h e n « v o n S v e n N i e m a n n

öffentlichen Raum wahrzunehmen, ein bisschen zu verändern, zu drehen und einen neuen Blickwinkel zu schaffen.« Wie die Parkbank vor der Sparkasse, die Grall mit neuen Formen und Farben gestaltete und in ein Ensemble mit einem goldenen Mülleimer setzte, den er zuvor ganz verrostet aus der Altenau gefischt hatte. Neben diesen visuellen Veränderungen besitzt das Projekt von Titus Grall auch eine soziale Komponente, das verrät auch der Titel »Vermehrt Schönes«, den man auch als Aufforderung lesen kann. »Nicht als pädagogischer Fingerzeig, aber als Gedanke, den man selber aufgreift, ohne dass jemand ein Verbotsschild aufstellen muss. Vielleicht inspirieren die Bilder auch, das Schöne

weiterzutragen. Zumindest bis zur nächsten Haltestelle, an der man aussteigt. Der öffentliche Raum ist eine Gemeinde mit Gemeinwohl, die allen gehört.« Die Broken-Windows-Theory scheint zumindest in Borchen widerlegt zu sein. Hier werden Löcher in Fensterscheiben durch sehenswerte Fotografien von Titus Grall gestopft. Ein zerstörtes Objekt kann damit auch Ausgangspunkt eines Inspirationsprozesses sein, sofern man die eigene Umgebung bewusst wahrnimmt und bei kleinen Spaziergängen neu entdecken möchte. Also geht raus und vermehrt Schönes!

Sven Niemann

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» E i n e G e s c h i c h t e i m P r ä t e r i t u m « v o n S a r a h L a u

Eine Geschichte im Präteritum

Ich war jünger als du damals und du sehr fürsorglich. Wir gingen immer zusammen einkaufen. Ich packte am Eingang einen Apfel und aß ihn, bis wir an der Kasse standen. Du sagtest, ich nahm mir am Eingang einen Apfel und aß ihn, bis wir an der Kasse standen, und du zahltest ihn. Daheim kochten wir zusammen – das hieß, du kochtest und ich sah dir dabei zu. Meist saß ich auf der Anrichte und lauschte gespannt deinem Gesang. Du sangst viel damals und ich sang mit, auch wenn ich nie verstand,

wovon wir sangen. Beim gemeinsamen Essen erzähltest du von deinem und ich von meinem Tag, dann brachtest du mich zu Bett, last mir vor, decktest mich zu und gingst.

Wenn du mich liebtest, warum hast du mich verlassen?

Morgens wecktest du mich, trugst mich die Treppe hinunter, platziertest mich auf dem Stuhl rechts vom Tisch und dich selbst auf die linke Seite, sodass wir uns ansahen. Beim Frühstück erzählte ich von meinem Traum: Mein Kuscheltier Blaubär wurde entführt und der Entführer lief vor mir durch einen Wald, der kein Ende zu haben schien. Ich lief hinterher, bis er vor einem Abgrund stand. Dort endete mein Traum. Ich erfuhr nie, ob der Entführer Blaubär fallen ließ, sich mit ihm in den Tod stürzte oder ihn mir entschuldigend zurückgab. Du sagtest, er gab ihn mir bestimmt zurück, drücktest mir einen Kuss auf die Stirn und gingst.

Wenn du mich liebtest, warum hast du mich verlassen?

Abends lag ich schon im Bett, als du

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» E i n e G e s c h i c h t e i m P r ä t e r i t u m « v o n S a r a h L a u

zurückkehrtest. Du warst sehr laut und sauer und gingst schon nach 10 Minuten, die du daheim warst, wieder an die frische Luft. Ich erinnerte mich, dass du oft spazieren gingst abends.

Wenn du mich liebtest, warum hast du mich verlassen?

Du kehrtest nicht mehr heim in dieser Nacht. Am nächsten Morgen warst du immer noch weg. Am Nachmittag dann sah ich dich mit einem Koffer in der rechten Hand in der Tür stehen. Du blicktest zurück. Sahst mich an. Sagtest, es täte dir leid. Hinter dir auf der Straße stand ein Umzugswagen. Du gingst, und die Tür, durch dessen Glas man dich noch gehen sah, fiel ins Schloss.

Wenn du mich liebtest, warum hast du mich verlassen?

Und jetzt sah ich dich letztens und wir sprachen miteinander über unsere Leben, die sich kaum noch verbinden lassen. Und du fragtest mich aus, dich interessierte mein Glück, meine Geschichte, mein Weg und ich sah dich an. Sagte, es täte mir leid. Und ich ging.

Wenn wir uns liebten, warum haben

wir uns verlassen?

Und warum verließen wir uns auf etwas, das längst Präteritum war? Warum ließen wir unsere Herzen eine Mauer bauen? Eine Mauer, die so undurchdringlich ist, dass man Jahrtausende lang mit einem Teelöffel den kalten Stein abkratzen müsste, und nur wenn jemand auf der anderen Seite es ebenso versuchte, bestünde die Möglichkeit, sich zu treffen. Doch das ist nahezu unmöglich. Ich halte trotzdem einen Teelöffel in der Hand bereit und kratze nun ein halbes Jahr. Ich hoffe, unsere Teelöffel treffen sich bald und dass aus Präteritum wieder Präsens wird.

Sarah Lau

Zu diesem Text gibt es ein YouTube-Video von Kamerafrau Sophie-Luisa Hopf: https://www.youtube.com/ (opens in a new tab) watch?v=MIXCU62CBNY&t=2s

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Paradiesisches Paderborn:

Auf ein besseres Jahr 2021!

Eine Utopie – von Ann-Britta Dohle Einen Monat ist es jung, das Jahr 2021. Der alljährlich beliebte »Jahres-Rückblick« ist jetzt auch schon wieder Vergangenheit. Warum dann nicht einen Blick nach vorne wagen?, denke ich mir. Angesichts der unser Alltagsleben dominierenden Pandemie, ihrem unsicheren Entwicklungsverlauf – und der später zu erwartenden RE-KONSTRUKTION unserer vorherigen Wirklichkeit – ein schwieriges Unterfangen. Aber wäre ein Blick nach vorne nicht gerade jetzt notwendig, um genau diesen aufblitzenden Trend »Wir-machen-daweiter, wo-wir-aufgehört-haben« etwas entgegenzuhalten? Zumal sich dieser Weg als Sisyphus-Bemühung erweisen wird: angesichts erlittener Verluste, einer arg beanspruchten Selbst-Motivation und einer sich einschleichenden Trägheit. Da hilft doch nur der Blick in eine glückliche Zukunft.

Jawohl, eine glückliche Zukunft! Wer sucht schon einen Wahrsager auf,

um eine miese Prognose zu hören? Hier helfen vielleicht die Blitzlicht-Prognosen anerkannter Prognostiker. Die Finanzkraft: »wird zurückkehren«; die Börse: »Wir trauen dem Dax ein Plus von 10 Prozent zu« (Analyst Holger Steffen); die Konjunkturprognose: »Die Wirtschaft könnte im kommenden Jahr um 4,2 Prozent WACHSEN, die Erholung verschiebt sich aber ...«, (IFA). Und dann ist da doch wieder nur von einem Schrumpfen die Rede. Stopp! Glücklich werden mit Zahlen bekanntlich nur die wenigsten von uns.

Aber was bringt 2021 für uns konkret in Paderborn?

Das Klima: »Corona sorgt zumindest für bessere Luft«, lautet eine Schlagzeile bei der NW vom 28.12. Der Umkehrschluss lässt die Vermutung zu: NACH Corona werden die Stickstoffdioxide wieder schlechter, sprich: an der Neuhäuser Straße und am Westerntor ist wieder dicke Luft zu befürchten. Und die Künste und die Künstler? Und der SCP und die anderen Sportler? Und die

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Lieblingskneipe und das Lieblingscafé? Gibt es überhaupt noch eine Einkaufszone? Und reicht der Impfstoff? Wollen den alle? Und die Umbauten an der Bahnhofstraße und am Bahnhof und und und ... Moment. Corona ist doch die Lehre der Langsamkeit und der Geduld. Reicht uns nicht ein Leben im Jetzt? Wieso wollen wir heute wissen, was morgen geschieht?

Weil es im Menschen verankert zu sein scheint. Bereits früher galt Delphi in Verbindung mit dem Orakel (8. Jahrhundert v. Christi bis

4. Jahrhundert n. Christi) als heilige Weissagungsstätte; heute abgelöst durch die Zukunftsforscher. Und

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die sagen: »Die Zukunft ist nichts LINGUA MASTERS

Heroisches, Eindeutiges, Klares. Sie ist, in der Wirklichkeit wie in unseren Köpfen, das Produkt produktiver Zweifel.« Und: »Wenn die Zukunft ABSOLUT bekannt wäre, gäbe es keine.« Produktive Zweifel sind also der Stoff, aus dem die Zukunft gewebt wird. Dann wäre es JETZT doch an der Zeit, einen Blick VORAUS ins Relative zu werfen? Ein bisschen hinter den Vorhang zu spinxen – wenn er schon bei den Theatern so lange geschlossen bleiben muss. Es muss ja absolut nicht so kommen ... Die Astronomie könnte dazu taugen: Denn die Zukunft, liegt sie nicht in den Sternen? »Jupiter und Saturn in inniger Umarmung«, hieß es zu der Begegnung

– der »großen Konjunktion« der

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Planeten am 21.12. 20, die von Seiten der Sternenwissenschaft bestätigt wurde. Große Ereignisse gehen mit einem astronomischen Phänomen einher, so die beliebte Deutung der Sternenfreunde und Esoteriker. Jawohl: Hannibals Überquerung der Alpen, Galileos Erfindung des Fernrohrs und seine Entdeckung von vier Jupiter-Monden ... das alles passierte während des gleichen Planeten-Phänomens, nur vor hunderten von Jahren. Das berechtigt zu ganz großen Hoffnungen bezüglich eines Wandels, der in der Astrologie vorausgesagt wird. Und es lädt ein zum Träumen. Auch die Utopisten unter uns.

Paderborn wird ein blühendes Pflaster.

Den (dank Fritz Buhr) geretteten Linden

am Marienplatz folgt eine weitere, großzügige Bepflanzung der Innenstadt mit Alleenbäumen: am Abdinghof, entlang des Inneren Rings, der Westernstraße, Westerntor, der Bahnhofstraße und der Neuhäuser Straße. Bürgermeister Dreier fordert seine Bürger auf, Baumbedarf bei ihm anzumelden.

  • Die Ämter öffnen nach erfolgreichem Sieg über das Corona-Virus wieder ihre Pforten. Der Zugang erfolgt über einen roten Teppich und eine Tasse Kaffee bio fairtrade oder ein adäquates Heißgetränk erwartet jeden Besucher.
  • Das einstige Straßenbahnnetz nach Schloß Neuhaus wird wieder rekonstruiert und auf Elsen, Wewer und Borchen erweitert. Der Fahrpreis wird auf 1 Euro festgelegt – im Gegenzug verpflichten sich alle Bürger, von diesem Angebot reichlich Gebrauch zu machen und den Bahnfahrern mit einem kräftigen Applaus zu danken.
  • Der Innere Stadt-Ring wird Einbahnstraße. Im gesamten Stadtgebiet gilt Tempo 30.
  • Die Radwege werden ausgebaut und durch eine Begrünung von der Straße getrennt. Gefährliche Straßen wie Neuhäuser Straße, Bahnhofstraße werden zu Fahrradstraßen deklariert, wo Autos geduldet sind.
  • Theater und Kinos starten vor vollem Publikum. Neben gesellschaftskritischen Themen werden positive, komplexe

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Lebenswege aufgezeigt und Lösungen dargeboten, die Lust auf Leben, Lachen und Lieben wecken.

  • Die Kultur wird gefördert und ausgebaut. Künstler und Obdachlose erhalten zusätzliche Räume, die ihren Bedürfnissen entsprechend ausgerichtet sind. Die Vernetzung der Künstler, ein solidarisches Miteinander, aber auch die Solisten werden gestärkt durch eine ausgebaute Infrastruktur, die Raum-, Probe- und Auftrittsmöglichkeiten, Achtsamkeit und Integration ins Gesellschaftsleben bewirkt. Sowohl an Schulen, als auch in Wirtschaftsbetrieben und Behörden werden Kulturveranstaltungen, in Form von Workshops und Veranstaltungen, in den Betriebsablauf integriert.
  • Die Einkaufsmeile wird peppig. »Ketten« werden aufgelöst und kleine, individuelle Geschäfte und eine basarähnliche Atmosphäre verändern das Bild der City. Da gibt es Zauberläden und Artistik-Geschäfte (wo man alles ausprobieren darf), geheimnisvolle Buchläden mit echten Entdeckungen, Musikgeschäfte, die gleichzeitig heimische Künstler beim Finden ihres Labels beraten, Spielwarengeschäfte für Alt und Jung, die nachhaltiges Spielzeug anbieten, Mode-Läden, die mit eigenen Kollektionen (Urban-Landstyle) junge Menschen überregional anziehen, Secondhandläden und Restaurierungswerkstätten boomen, Werkstätten für Nachhaltigkeit, ...
  • Eine Eiskunstlaufhalle für Alt und Jung mit Kursen für Kinder bis Senioren.
  • Experimentierfelder in der Stadt, die physikalische Herausforderungen bieten und immer neu aufgestellt werden, angelegte Boule- und Schachfelder im Paderquellgebiet ...
  • Kinderkönnenzurückinherkömmliche Schulen, sie müssen aber nicht. Sie haben mit begeisterungsfähigen Lehrern eine Alternative im Wald errichtet, wo sie aus ihren inneren Bedürfnissen heraus forschen und lernen. Die digitale Welt spielt hier nur untergeordnet eine Rolle, sie ist abgelöst durch die Kraft eigener Gedanken und Erfahrungen.
  • Die Kirche kehrt in sich und beginnt mit einer Modernisierung.
  • Der Wind hat sich gedreht. Ministerpräsident Laschet fühlt sich ermuntert, den nach Düsseldorf gewechselten, frischen Wind selber einzufangen und neu zu verteilen. Die Windräder in OWL dienen nun dank des klaren Himmels den Sternenkundlern als Forschungszentren. Von dort kommt auch die klärende Botschaft: Bei der »innigen Umarmung« zwischen Jupiter und Saturn handelte es sich um eine Utopie. Eine Distanz von 730 Millionen Kilometer lag zwischen den beiden. Der Verwirklichung von »Paderborn als blühendes Pflaster« stünde dagegen nichts mehr im Wege. Denn die Entfernung zwischen Fiktion und deren Umsetzung bestimmen wir selbst.

Ann-Britta Dohle

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OHNE UNS I

www.kul

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ST‘S STILL

turgesichter05251.de

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N e u e C D s

Kari Ikonen

Impressions, Improvisations and Compositions

Ozella Music

Im August 2019 öffnete sich in Kari Ikonens

Terminkalender ein Fenster. In nur einem Monat

nahm er zu Hause ein komplettes Album auf.

Einziger Begleiter: Sein geliebter Steinway.

Der Einfluss des Malers Wassily Kandinsky

hat Ikonen zu einigen seiner monumentalsten

Stücke inspiriert. Außerdem patentierte er die

»Maqiano«, ein kleines Gerät, das zwischen die

Saiten gespannt

wird und den

I n t e r v a l l r a u m

des Klaviers

erweitert. So wird

aus einem Solo-

Klavier-Album ein

s y m p h o n i s c h e s

Erlebnis.

Rain Sultanov

Influence

Ozella Music

Musik ist für Rain Sultanov immer eine

Herzensangelegenheit.

Doch selbst für ihn war »Influence« ein ganz

besonderes Projekt. Auf Alben wie »Mugham –

Megham« sowie seiner umfassenden »Anthology

of Jazz in Azerbaijan« ging der in Baku geborene

Saxophonist den musikalischen Wurzeln seiner

Heimat nach.

Sein aktuelles Solo-Album betreibt nun eine

Spurensuche der intimeren Art. Jede der darauf

enthaltenen, sieben epischen Balladen ist einem

seiner kreativen Einflüsse gewidmet. Manche von

ihnen wurden zu

We g b e g l e i t e r n .

Manche blieben

für immer »virtu-

elle Freunde«. Alle

aber brachten ihn

in seiner eigenen

Entwicklung ent-

scheidend voran.

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  1. stehe ich mitten im Leben, kenne aber aufgrund meiner Erkrankung auch die einsamen Tiefen. Gerne möchte ich Kollegen/Kolleginnen und andere Akademiker kennenlernen, denen es ähnlich geht. Ich stelle mir vor, dass wir uns gerne zu vergnüglichen Momenten, Unternehmungen und Gesprächen treffen und uns in den schwierigen Momenten gegenseitig unterstützen. Statt einer herkömmlichen Selbsthilfegruppe erhoffe ich mir bei wechselseitiger Sympathie ein freundschaftliches Miteinander. Meldet euch gerne unter glueckspilz67@yahoo.de (gew.) Biohaus Paderborn: Heimische Bodenbeläge in Eiche, Esche, Lärche, Ahorn und Buche, Lehmputze und Verarbeitung, Baubiologie und Sanierung, Innendämmung mit Weichfaserplatten, Naturfarben von Auro und Kreidezeit, Handwerksleistungen in allen Gewerken (Die Bauwerker Paderborn). Und: 250 Verleihmaschinen für alle Problemuntergründe: Dielen aufarbeiten, Ochsenblut und Spachtelmasse entfernen, Estrich schleifen und fräsen, staubfrei, H-Sauger, Bodenbelagsstripper von 5-250 kg. Mit Einscheibenmaschinen: Holz, Kork und Linoleum grundreinigen und neu einpflegen, Holz und Kork ölen und wachsen oder lackieren (bis hin zum Objektlack), Estrich schleifen und ölen. Luftreiniger und Ozongeräte, Sockelleistenkappsägen, Nagler und Kompressor, Akkuwerkzeuge, Flexgiraffen, Rollgerüste, Boschhammer und viel, viel mehr.
  2. Frase GmbH – Der Biohaus-Baumarkt, Karl-Schurz-Straße 50, 33100 Paderborn, Tel. 05251/142536, info@jfrase.de Trauerbegleitung. In schweren Zeiten nicht allein, gemeinsam geht es besser ... Häufig gibt es für Trauernde lange Wartezeiten bei Therapeuten. Einfühlsam möchte ich (m., 60 Jahre) Sie auf ihrem Weg begleiten – kostenfrei und ohne gewerblichen Hintergrund. Tel. 0176/84496392 Unsere Selbsthilfegruppe »Leben mit Sozialer Phobie« – Paderborn – ist offen für Menschen, die sich im öffentlichen oder privaten Kontakt mit anderen ängstlich, ausgeprägt schüchtern und selbstunsicher empfinden. Tel. 05251/8782960 (Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn) und www.sozialphobie-paderborn.de (opens in a new tab)

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CORONA WIRD EINES TAGES GESCHICHTE SEIN ...

UNSERE BUNTE KULTUR BLEIBT. JETZT BRAUCHT SIE UNS!

Darum:

unterstützt Paderborns Kulturschaffende. Mit Applaus, mit einem Lächeln – und: mit eurer Spende!

b

Spendenkonto:

IBAN DE78 4725 1550 0026 0036 16 BIC WELADED1HXB Kultur in Scherfede e. V. Projekt: Paderborner Kultur-Soli

AKTUELLE AKTIONEN DES KULTUR-SOLI

Musikprojekt der Freundesbande

Ausgeh-T-Shirts

als Tickets für Veranstaltungen

Alle Informationen unter www.kultursoli.de (opens in a new tab)

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Ausstellung | Lesungen | Führungen | Workshops | Aktionstag | Filmabend

Die Weltenlauscher

ERFINDUNGEN UND DENKAPPARATE

VON ERWIN GROSCHE

In Kooperation mit dem

Eine Ausstellung

für alle kleinen und großen Menschenkinder

20. Februar bis 2. Mai 2021

paderborn.de/stadtmuseum

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