HEFT
OHNE UNS
ist‘s still
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DAS PADERBORNER VERANSTALTUNGS- UND KULTMAGAZIN
38. JAHRGANG · www.heft.de (opens in a new tab) · DEZEMBER 2020
Liebe Leser*innen,
das HEFT widmet sein Titelbild diesmal all jenen, die von der Corona-Krise sehr stark betroffen sind. Unter dem Motto »Ohne uns ist‘s still« zeigt das Projekt »Kulturgesichter05251.de« Menschen aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche in Paderborn, die ihren Job seit März 2020 nicht, oder nur teilweise ausüben können. Mit der Aktion wird auch in Paderborn da-
»ein Gesicht gegeben«. Noch immer erhal-rauf aufmerksam gemacht und der Kultur
ten viele keine angemessene Unterstützung, es herrscht große Existenzangst. Die Kampagne »Kulturgesichter« gibt es in
»Paderborner Kultur-Soli« schließt sich derimmer mehr Städten in Deutschland. Der
bundesweiten Protestaktion #ohneunsiststill der Veranstaltungsbranche an. Bitte unterstützt diese Branche und helft wo ihr könnt, damit diese Menschen nicht ihrer Existenz beraubt werden.
Wir lieben Kultur! Wir leben Kultur! Wir machen weiter!
Ihr/Euer HEFT-Team
OHNE UNS ist‘s still
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E D I T O R I A L
Geschichte der Zukunft
Mensch, Roboter! Hast du den Dreh raus?
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ & ROBOTIKGROSSE AUSSTELLUNGSBEREICHE
Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn www.hnf.de (opens in a new tab)
A U S S T E L L U N G E N
Seite 04 Ausstellungen Seite 10 PB Kultur-Soli
Seite 22 Schenken
Seite 04 Rechtstipp Seite 12 Freie Theaterszene Seite 30 Veranstaltungen
Seite 07 Gemischtes Seite 16 Ingo Börchers -
Seite 34 Impressum
Seite 08 Musik
Jahresrückblick 2020 Seite 37 Kleinanzeigen
AUSSTELLUNGEN Skulpturen – Städtische Galerie in der ReithalleHöing – Erweiterung der Möglichkeiten, Malerei und
8.12.2020 bis 23.1.2021 50 Jahre für die Menschenrechte – Amnesty International in Paderborn,
❧ PADERBORN
Ausstellung zum Jubiläum mit Plakaten, Bildern, Infos –
bis 6.1.2021 Aufbruch ins All – Raumfahrt erleben,
Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1
Sonderausstellung – HNF
11.12.2020 bis 25.4.2021 Intermezzo #2, Werke ver-
bis 10.1.2021 Susanne Ring – Sack voll Knochen,
schiedener Künstlerinnen aus der städtischen Kunstsamm-
Plastiken – Kunstverein Paderborn e. V., Kamp 13
lung – Kunstmuseum im Marstall
bis 31.1.2021 Metamorphose, Glaskunst von Heiner Düsterhaus – Sammlung Nachtmann im Marstall Schloß
❧ WEWELSBURG
Neuhaus
bis 6.12. Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der
bis 31.1.2021 Kleider machen Leute – Fotografien von Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen,
Herlinde Koelbl, Fotografien – Stadtmuseum
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen
bis 7.2.2021 Kleid der Tiere – Geniale Verpackungen in Kooperation mit dem LVR-Fachbereich Regionale der Natur – Naturkundemuseum im Marstall
Kulturarbeit, LVR Museumsberatung – Kreismuseum
bis 2.5.2021 Standesgemäß – Gemälde aus der
Wewelsburg, Burgwall 19
Sammlung Stiftung Fürstenberg Eggeringhausen –
bis 7.3.2021 Verlassene Orte – Vergessene Orte (?) in
Residenzmuseum Schloß Neuhaus
Büren, Fotoausstellung von Jürgen Kemper – Kreismuseum
1.12.2020 bis 7.2.2021 Franziska Reinbothe & Beate
Wewelsburg, Burgwall 19
Behindertes Kind: Kann der Pflichtteil durch Betreuer eingeklagt werden?
In ihrem Testament setzte eine Frau die Tochter als Alleinerbin ein. Zum Nachlass gehörte beträchtliches Immobilienvermögen und ein Unternehmen. Ihrem Sohn – der als Kind eine Gehirnhautentzündung hatte, seither geistig behindert ist und in einem privaten Pflegeheim lebt – vermachte sie ein
FRISCHS RECHTSTIPP
Mietshaus. Dieses Vermächtnis schlug der Betreuer des Sohnes aus und for-
derte von der Alleinerbin für seinen Schützling den Pflichtteil. Dagegen pochte die Schwester auf das Testament: Die Mutter habe dem Sohn den Pflichtteil entziehen wollen, um den Bestand des Unternehmens zu sichern. Ihr Bruder sei bestens versorgt und könne wegen seiner Behinderung mit weiterem Vermögen ohnehin nichts anfangen. Auch für die Verfügung über das eigene Vermögen per Testament gebe es in der Verfassung Schranken, urteilte das Gericht (Urteil des OLG München vom 25.10.2002 – 19 U 3447/01 – bestätigt durch Beschluss des BGH vom 29.1.2003 – IV ZR 9/02). Den nächsten Familienangehörigen müsse ein angemessener Anteil am Vermögen bleiben. Nur bei schweren schuldhaften Vergehen gegen den Erblasser dürfe dieser einem seiner Kinder den Pflichtteil entziehen. Mit dem Schutz der Familie wäre es unvereinbar, könnten Eltern behinderten Kindern den Pflichtteil mit der Begründung vorenthalten, so sei es wirtschaftlich vernünftiger.
Rechtsanwalt u. Notar Christoph Frisch
Rosenstraße I Franziskanermauer 1a · 33098 Paderborn Tel. 05251 12310 · zentrale@kanzlei-am-rosentor.de www.kanzlei-am-rosentor.de (opens in a new tab)
A U S S T E L L U N G E N
Wir präsentieren Ausstellungen, gestalten Paderborn und fördern die Fotografie.
Als gemeinnütziger Verein mit rund dreißig Mitgliedern veranstalten wir seit fast drei Jahren Fotoausstellungen in Paderborn. Ziel dabei ist es, insbesondere junge und aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. Immer wieder ergänzen wir das Programm durch Ausstellungen mit Arbeiten unserer Mitglieder. Wir sind offen für neue Gesichter und Menschen, die uns bei unseren vielfältigen Projekten unterstützen möchten. Ob künstlerisch aktiv oder einfach nur interessiert:
Bei Cheezze sind alle willkommen!
Du hast Interesse? Dann lerne uns kennen auf:
www.cheezze.de (opens in a new tab)
Kinder aufgepasst:
Am 5. Dezember von 11.00-12.00 Uhr verteilt die City Pastoral Paderborn vor dem Paradiesportal des Doms – gemeinsam mit dem Nikolaus – Schokonikoläuse an alle Kinder.
Wir freuen uns auf Euch!
City Pastoral
Eure City Pastoral
Paderborn
Malerei und Skulpturen
Franziska Reinbothe & Beate Höing: Erweiterung der Möglichkeiten
1. Dezember bis 7. Februar 2021, Paderborn, Städtische Galerie in der Reithalle In der Ausstellung treffen die Werke zweier Künstlerinnen zusammen, die jeweils die Möglichkeiten der Gattungen Malerei und Skulptur erweitern und traditionelle Vorstellungen überwinden. Beate Höings Werke bestehen aus keramischen Fundstücken, Nippes- und Porzellanfigürchen, die sie aus dem Kontext löst, in eine neue Funktion überführt und collagenhaft inszeniert. Die Ästhetik der Dingwelt erscheint in ihren Kompositskulpturen als fragile Kons-
renarrangements und mithin traumgleiche Erzählungen.truktion. Es entstehen Stelen, Scherbenteppiche, Figu-
Die ungegenständliche Malerei von Franziska Reinbothe bleibt nicht auf das Bildgeviert beschränkt. Ihre Leinwände, monochrom und von intensiver Farbigkeit, entwickeln sich in den Raum. Keilrahmen werden sichtbar, verkantet, gedreht, die Leinwände gerafft oder gefaltet, durchschnitten und vernäht. Das zweidimensionale Bild wird zum körperhaften Objekt.
50 Jahre für die Menschenrechte – Amnesty International in Paderborn
8. Dezember bis 23. Januar 2021, Paderborn, Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1 Am 19.2.1970 wurde die Paderborner Amnesty-Gruppe 1216 gegründet und ist also in diesem Jahr 50 geworden. Aus diesem Anlass zeigen die Paderborner Amnesty-Mitglieder in der Stadtbibliothek Paderborn eine Ausstellung mit einem Rückblick auf ihre vielfältigen
City Pastoral
PaderbornAktivitäten. Von Ausstellungen, Vorträgen, vielen Info-
langjährigen Amnesty-Arbeit sind Plakate und Bilderständen, Filmen, Konzerten und Mahnwachen aus der
einzuräumen, war ein wichtiges Ziel.zu sehen. Den aktiven Amnesty-Mitgliedern dabei Platz
Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen.
GEMISCHTES
Verordnet, verbot(t)en, verkündet
3. Dezember, 17 Uhr, 12. Dezember, 14 Uhr, Paderborn, Tourist Information
Der Ausrufer bzw. die Ausruferin von heute hat viel aus der Zeit zu berichten, als es noch keine Zeitungen gab. Die Tickets kosten fünf Euro pro Person (Kinder unter 14 Jahren kostenfrei). Aufgrund der Corona-Schutzverordnung ist die Teilnehmerzahlen auf 15 Personen begrenzt. Daher wird ein Ticketerwerb im Voraus in der Tourist Information am Marienplatz oder im Internet unter www.paderborn.de/fuehrungen (opens in a new tab) dringend em-
Hygienekonzeptpfohlen. Unter dieser Internetadresse kann auch dasder Tourist Information eingesehen
werden, das bei den Führungen zur Anwendung kommt.
Vortrag CIMON auf der ISS – die nächsten Schritte
10. Dezember, 19 Uhr, Paderborn, HNF CIMON ist der frei fliegende Roboter auf der Internationalen Raumstation, der den deutschen Astronauten Alexander Gerst bei Experimenten unterstützt hatte. Am 10. Dezember berichtet Volker Schmid, DLR-Missionsleiter horizons Bonn, über die spannende Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Weltall. DasProjektwarerfolgreich,sodassmittlerweilederNachfolger CIMON 2 seinen Dienst aufgenommen hat. Der Referent war Missionsleiter und auf der Erde die rechte Hand von Alexander Gerst. Er gibt Einblicke in die Arbeit
G E M I S C H T E S
Als
Consultant, Softwareentwickler, Anwenderunterstützer
(m/w/d)
connext.de/karriere
Die Software für das Sozialwesen
Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind erforderlich undvon und mit Astronauten, die man sonst nicht bekommt. entdecke
perwerden auf www.hnf.de (opens in a new tab), unter Tel. 05251/306661 oderDer Vortrag wird über einen Livestream auf der Home-E-Mail an service@hnf.de entgegengenommen.
page des HNF übertragen.
Kultur trotz Corona:
Neue App des Kreismuseums Wewelsburg
Die neue App des Kreismuseums Wewelsburg lädt zu einem zeithistorischen Rundgang durch den Ort We-
undwelsburg ein. Sie bietet ausführliche Informationenhistorisches Bildmaterial zur charakteristischen
Dreiecksburg, zu den ehemaligen Bauten der Schutzstaffel (SS) im Dorf Wewelsburg sowie zu den teils noch erhaltenen Gebäuden des ehemaligen Konzentrationslagers Niederhagen. Die Inhalte werden in den Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch angeboten. Mithilfe der Navigationsfunktion können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine zeithistorische Reise durch das Dorf Wewelsburg und zum ehemaligen
die
Welt
Romane & Sachbücher
aus dem IRuM
Am Stadelhof 10 Paderborn
G E M I S C H T E S / M U S I K
runterladen möchte, kann das offene WLAN vor demLagergelände begeben. Wer vor Ort ist und die App he-
Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der Wewelsburg nutzen. »Wir freuen uns sehr, unseren Besucherinnen
keit zur Erforschung der Geschichte vor Ort und damitund Besuchern der Gedenkstätte eine weitere Möglich-
ein kulturelles Erlebnis anbieten zu können«, erläutert Christopher Horstmann, wissenschaftlicher Volontär des Kreismuseums, der die neue App erarbeitet hat. Diese ersetzt den bisherigen Videoguide. Die App (Kreismuseum Wewelsburg) steht in den App-Shops für Android- und Apple Geräte zum Download bereit. Aktuelle Informationen immer unter www.wewelsburg.de (opens in a new tab)
Lions-Glühwein für Zuhause
Der traditionelle Paderborner Weihnachtsmarkt ist ab-
der Lions vor dem Dom. Die schönen Stunden, die sonstgesagt und damit auch der gewohnte Glühweinstand
ten Gesprächen auf dem Weihnachtsmarkt verbrachtjedes Jahr bei Minusgraden, heißen Getränken und gu-
werden, können dieses Mal so nicht stattfinden. Das bedeutet natürlich auch, dass wichtige Einnahmen zur Unterstützung, dieses Mal für den Bau von Brunnen und Sanitäranlagen an Schulen in Äthiopien, verloren gehen. Daher haben sich der Lions Club Paderborn-Drei Hasen und der Leo-Club Paderborn eine pfiffige Idee ausgedacht: Wenn der Glühweinstand vor dem Dom nicht besucht werden kann, dann kommt der Glühwein eben zu Ihnen nach Hause: »Lions-Glühwein für Zuhause«. Dazu bieten die Fördervereine der Clubs ein attraktives und limitiertes Paket an mit dem beliebten Glühwein (rot, weiß oder auch alkoholfreier Punsch), leckeren Spekulatius, frisch gerösteten Kaffeebohnen und Postkarten mit schönen Grüßen aus Paderborn. Mit dem Kauf dieses Glühweinpakets holen Sie sich in diesen außergewöhnlichen Zeiten etwas Weihnachtsmarkt-Feeling nach Hause und verhelfen Kindern in Äthiopien zu
besseren Bildungschancen. Denn Kinder, die sonst ihreeinem leichteren Zugang zu frischem Wasser und damit
Zeit überwiegend mit dem Holen von Wasser verbringen müssen, können Schulen besuchen und auf dem Rückweg das von den Familien benötigte Wasser auch mitbringen. Sichern Sie sich Ihr eigenes Lions-Glühweinpaket unter bestellung@lions-drei-hasen.de. Weitere Details finden Sie auf https://www.drei-hasen.de/aktion/ (opens in a new tab)
MUSIK
Der verflixte Beethoven
Felix Reuter
3. Dezember, 20 Uhr, Delbrück, Stadthalle
Klassik ist verstaubt? Keineswegs! Das Showkonzert »Der verflixte Beethoven« von Felix Reuter ist nicht nur eine Hommage zum 250. Geburtstag des berühmten
Komponisten Ludwig van Beethoven, sondern auch Musikkomödie mit einer großen Prise Humor! Erleben Sie, wie die bekanntesten Werke Beethovens mit wenigen
Veränderungen plötzlich nach ganz anderen bekannten Melodien klingen. Felix Reuter ist ein Genie im Kombi-
nieren von Komödie und Klassik und steht für exzellente Unterhaltung.
Jazz aus Paderborn:
New Benny Düring Trio & Friends
11. Dezember, 20 Uhr, Paderborn, Kulturwerkstatt Benny Düring muss man in Paderborn nicht mehr vorstellen. Das Gründungsmitglied des Jazz-Clubs ist ein exzellenter Pianist, der die Tradition von Teddy Wilson und Oscar Peterson genauso in sein Spiel integriert wie die von Mc Coy Tyner und Herbie Hancock – entsprechend elegant und dynamisch zugleich kommt er über die Bühne. Sein Trio ist seit Jahren eine bekannte Größe weit über die Paderborner Jazzszene hinaus. Mit seiner neuen Besetzung (Urs Wiehager, Kontrabass und E-Bass; Barny Bürger, Drums und Roland Danyi, Tenosaxophon und Klarinette) stellt sich der Pianist in der Kulturwerkstatt vor. Dabei sind Grenzüberschreitungen zu anderen Musikstilen nicht ausgeschlossen. Eintritt 20,- €, erm. 15,- €, Schüler und Studenten 10,- €
It‘s Christmas Time!
Ringmasters
20. Dezember, 20 Uhr, Rietberg, Cultura, Torfweg 53
Ringmasters sind vier ausgesprochen virtuose Sänger aus Schweden. Die Barbershop-Weltmeister von 2012 begeistern durch einen harmonischen Gesamtklang, der seinesgleichen sucht. Ihr Gesang ist so geschmeidig und harmonisch, ihr Blending so perfekt, dass man vor Staunen kaum von ihnen lassen kann. Hinzu kommt ein Lausbubencharme, der jedes Herz zum Schmelzen bringt. Das Weihnachtsprogramm der Ausnahmesänger ist eine bunte Mischung aus allseits bekannten englischamerikanischen Klassikern wie »Jingle Bells«, »Santa Claus Is Coming to Town« oder »Hark The Herald Angels Sing« und traditionell schwedischer Weihnachtsmusik, darunter z.B. »Jul, Jul, Strålande Jul« oder »Veni,
Veni Emmanuel«. Auch Songs berühmter Disneyfilme, Barbershop- und Broadway-Klassiker gehören dazu. Tickets: www.kulturig.de (opens in a new tab)
APP
Zeitgeschichtlicher Rundgang durch Wewelsburg
Ab sofort steht die App „Kreismuseum Wewelsburg“ in den App-Shops für Android- und Apple Geräte zum Download bereit.
www.wewelsburg.de (opens in a new tab)
P A D E R B O R N E R K U L T U R - S O L I
Paderborner Kultur-Soli
Wir wünschten, wir wären überflüssig
Neun Monate Paderborner Kultur-Soli. Das sind mehr als 80.000 € Spenden, rund sechs Wochen Crowdfunding, mehr als 60 Dankeschöns, mehr als 170 Postings und mehr als 1000 Follower auf Instagram. Das sind Presseartikel, Radio- und Fernsehbeiträge, das sind mehrere Treffen der unabhängig besetzten Jury, das sind mehr als 20 geförderte Projekte und Menschen – und das sind unzählige Gespräche mit und jede Menge Hilfsangebote von Kulturschaffenden. Das sind tausende Mails und 176 Spendenquittungen, das sind einige neue graue Haare und: jede Menge Dankbarkeit! Dankbarkeit von EmpfängerInnen dem Kultur-Soli gegenüber, aber vor allem Dankbarkeit von uns MacherInnen allen Unterstützenden gegenüber! Was wäre der Paderborner Kultur-Soli ohne Sie und Euch? Nur eine gute Idee, sonst nichts. Und wo stehen wir heute, mitten im zweiten Lockdown …? Wir als MacherInnen des Paderborner Kult-Soli würden uns wünschen, es bräuchte »uns« nicht mehr! Kultur könnte gefahrlos stattfinden, das Publikum wieder Konzerte, Theater und Lesungen aus nächster Nähe erleben und Menschen das ausüben, was sie lieben und von dem sie leben. Nun ist es wie es ist – und zwar anders … Das Pandemie-Geschehen lässt keine analoge Kultur zu und Veranstaltungsorte, Museen, Clubs und die Gastronomie bleiben weiter geschlossen. Was ist nun die Aufgabe des Paderborner Kultur-Soli, kann es doch kaum gelingen, ganze Existenzen zu retten? Natürlich, regelmäßig 500 € wie durch unsere monatlichen Stipendien oder auch Einmalzahlungen von einigen Tausend Euro für Projekte oder einzelne Kulturschaffende, damit halten wir niemand dauerhaft über Wasser. Ein Tropfen auf den heißen Stein, könnte man sagen. Dessen sind wir uns bewusst und halten dennoch eine finanzielle Unterstützung für ein wichtiges Zeichen. Eines, nicht das einzige. Kultur darf und muss Geld kosten. Das Publikum darf nicht verlangen, dass Kultur kostenfrei ist. Öffentlich geförderte Kultur und Events mit freiem Eintritt sind aus Sicht des Publikums besonders attraktiv, bilden aber eher die Ausnahme denn die Regel. Und es unsere bunte Kulturlandschaft besteht aus sehr viel mehr als aus öffentlich geförderten Formaten, die Kulturschaffenden Gagen unabhängig von Zuschauerzahlen sichern. Kultur um ihrer selbst willen, kostenfrei ohne Gage zur Verfügung gestellt, das muss für »BerufskünstlerInnen« die Ausnahme bleiben. Eine Ausnahme, die insbesondere im April und Mai 2020 zur Regel wurde – durch
Formate, die KünstlerInnen bundesweit und auch aus Paderborn, kurzerhand mit Beginn der Pandemie aus der Not heraus ins Digitale übertragen haben. Gestreamte Konzerte, Lesungen, Theaterstücke schossen wie Pilze aus dem Boden, boten die Möglichkeit, mit dem Publikum weiter in Kontakt zu bleiben, seine Kunst weiter zu betreiben und der eigenen Stimme Ausdruck zu verleihen. Leider hat die Sache einen großen Haken: Denn Streamings führen nur selten oder äußerst schwerlich zu nennenswerten Einnahmen, die den Weg ins Portemonnaie oder aufs Konto finden. Das Publikum scheut Bezahlschranken, mag verschlüsselte Streamings hinter Anmeldeportalen nicht gern und möchte es am liebsten einfach haben. Das ist (in Teilen) nachvollziehbar, für KünstlerInnen aber eine Katastrophe. Wer als Kulturschaffender nicht über ein großes Netzwerk oder gute Marketingkenntnisse verfügt und mit Streamings Geld verdienen möchte, ist vermutlich von Vornherein verloren. Kultur kostet Geld – und darf und muss es auch. Was in den Monaten ohne physisches Erleben von Live-Kultur gefehlt hatte, das spürten nicht nur die Kulturschaffenden unserer Stadt moralisch und finanziell, sondern auch das Publikum nochmal besonders stark, als wir wieder »durften«. In der Phase des kurzen Aufatmens in den Monaten Juli und August zeigte der kurzfristig durch entschlossenes Anpacken aller Beteiligten zustande gekommene Paderborner Kultursommer, was wir alle so lieben. Befreiendes Lachen, nachdenkliche Stille, beschwingende Töne, gekonnter Gesang, mit anderen Menschen besondere Erlebnisse teilen – und sei es auf 1,50 m Abstand. Fremde Augenpaare im Saal, die sich finden und strahlen, das Klatschen jedes Einzelnen, das als einzelner Tropfen ins Meer des Applauses mündet, gemeinsames Staunen, das Räume füllt, Traurigkeit, die wir an einem Spätsommerabend zusammen spüren und gelöstes Gelächter, in das wir mit einfallen und für einen Moment die Sorgen vergessen. Das alles erlebt an schönen Sommerabenden und an besonderen Orten, die auch alteingesessene PaderbornerInnen noch nicht im Kulturkontext erlebt hatten
– ein Hochgenuss und eine so glückliche Zeit für die, die es gestalten und erleben durften. Erwartungsgemäß kamen die Einschläge danach wieder näher und Corona nahm uns wieder fester in den Griff, mit jeder Woche etwas mehr bis schließlich zum zweiten Lockdown mit dem Verbot von Veranstaltungen und dem Schließen von Kulturstätten. Was für schwere Einschnitte, gerade nach der entspannteren Sommerzeit mit den wiedergewonnenen so angenehmen Freiheiten! Verständlich, dass der Eine oder die Andere da mal heult oder mit
P A D E R B O R N E R K U L T U R - S O L I
den Zähnen knirscht, ganz gleich, ob Kulturschaffender oder Publikum. Aber, bei allem Verständnis, so gibt es
auch eine klare Abgrenzung: Der Paderborner Kultur-Soli hat sich in all den Monaten nie politisch geäußert und wird auch bei dieser Haltung bleiben. Uns steht nicht zu, Pandemiemaßnahmen zu kommentieren, zu negieren oder zu revolutionieren, wir beschäftigen uns mit dem reinen Handling der Situati-
on wie sie ist. Und so stehen wir da, nach diesen neun Monaten, die es den Paderborner Kultur-Soli nun gibt und schauen etwas traurig auf unsere »Erfolge«. Auf das extrem gut angenommene Crowdfunding im April, auf viele Spenden von Privatpersonen, Vereinen und Institutionen, auf unseren Anteil, den wir am Entstehen des Kultursommers haben durften, auf eine Marke, die
wir geschaffen haben. Auf unzählige nette Kommentare und so stärkende, wertschätzende Gespräche. Und zugleich wieder: Wie schön wäre es, bräuchte es keinen Kultur-Soli. Wir wollen nicht nur finanziell eine kleine Hilfestellung geben, sondern wir wollen vor allem Zeichen setzen
P A D E R B O R N E R K U L T U R - S O L I
und Sichtbarkeit schaffen. Bundesweit gibt es #alarmstuferot oder #kulturerhalten, alles unterstützenswerte Aktionen, die die Lage der Branche abbilden und die Notlage aufzeigen. Der Paderborner Kultur-Soli will jedoch z.B. durch die Kampagne der #kulturgesichter05251 hier vor Ort in Paderborn zeigen: Wir sind viele, vor und hinter und auf den Bühnen. Wir sind die Gesichter der Kultur und viele von uns leiden. Sicher entdecken Sie in nächster Zeit Kulturgesichter an vielen Orten in unserer Stadt und im Netz. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit für die Bilder. In ihnen stecken Verletzlichkeit, Leidenschaft und Stärke. Dem Herausgeber des HEFTes, Harald Morsch, danken wir sehr herzlich für die ausdrucksstarken Portraits.
Kulturschaffenden wollen wir, auch durch die #kulturgesichter05251, zeigen: Ihr seid nicht allein! Und dem Publikum: Paderborn kann Kultur und es ist (mit) an Euch, sie für eine lebens- und liebenswerte Stadt zu bewahren. Auch an uns gingen die vergangenen Monate nicht spurlos vorbei. Zum Anfang des zweiten Lockdowns gab es da auch das eine oder andere Tief, weil wieder nahezu alle Aufträge abgesagt und die Museen geschlossen wurden. Wir sind alle nur Menschen. Menschen mit einem Herz, das auch für die Kultur schlägt. Aktuell pocht es wieder bis zum Hals, denn wir starten in diesen Tagen mit weiteren Aktionen und Hilfen. Lethargie hilft auch nicht durch die Krise. Deswegen setzen wir zum einen ein besonderes Weihnachtsgeschenk auf, das für Schenkende und Beschenkte ein Highlight unter dem Baum sein wird und das der Kultur in Paderborn zugute kommt. Außerdem sammeln wir weiter Spenden und bringen Möglichkeiten auf den Weg, die über eine finanzielle Unterstützung hinausgehen und eine praktische Hilfestellung bieten. Hierüber informieren wir gern, sobald die Dinge spruchreif sind, in Social Media (@paderborner.kultursoli auf Instagram, Paderborner Kultur-Soli auf Facebook) und in der Tagespresse. Helfen Sie und helft Ihr uns dabei, den Kulturschaffenden unter die Arme zu greifen und die Kultur in Paderborn durch diese Krise zu begleiten – mit Geld, mit praktischen Hilfen, mit Zuspruch und mit Solidarität. Danke! Markus, Olaf und Jule vom Paderborner Kultur-Soli
Eine freie Theaterszene für Paderborn?
– »Da ist noch Luft nach oben«
Schauspielerin Tatjana Poloczek und Schauspieler Max Rohland gehen ihren Weg
Wie wichtig Kultur für alle Menschen ist, werden Politiker nicht müde zu betonen. Was dennoch selbst im Teil-Lockdown komplett heruntergefahren wird, ist die Kultur! Institutionen wie Theater, Museen, Kulturwerkstatt schließen – ungeachtet sorgsamer Hygienekonzepte. Vorgehensweisen, die durchaus für Diskussionsstoff sorgen sollten.
Dass in diesen Zeiten die Kultur trotz alledem nicht komplett zum Erliegen kommt, ist auch in erheblichem Maße Initiativen freier Kulturschaffender zu verdanken. Das mag zum einen daran liegen, dass jedem einzelnen Künstler die Existenzangst im Nacken sitzt; zum anderen aber auch an der Eigenverantwortlichkeit und dem gesunden Selbstbewusstsein der Künstler, denen es besser zu gelingen scheint, im Reglement und bürokratischen Anweisungen Nischen zu suchen. Nicht um die Regeln auszuhebeln, sondern um Spielmöglichkeiten innerhalb des durchaus gegebenen Spielraums zu schaffen und um generell handlungs- und denkfähig zu bleiben.
Die Schauspielerin Tatjana Poloczek und der Schauspieler Max Rohland sind ein »Künstler-Duo« der schmalen, freien Theaterszene, die erst im Oktober mit ihrem »Kleinen Container« und dem Projekt »Arche Nova« vor der Stadtbibliothek auf sich aufmerksam gemacht haben. Experimentell und performativ sind die Bühnenkünstler dabei vorgegangen, denn beide lieben Dinge, von denen sich nicht genau vorhersagen lässt,
CORONA WIRD EINES TAGES GESCHICHTE SEIN ...
UNSERE BUNTE KULTUR BLEIBT. JETZT BRAUCHT SIE UNS!
Darum: unterstützt Paderborns Kulturschaffende. Mit Applaus, mit einem Lächeln
– und: mit eurer Spende!
Spendenkonto:
IBAN DE78 4725 1550 0026 0036 16 BIC
WELADED1HXB
Kultur in Scherfede e. V. Projekt: Paderborner Kultur-Soli
Erwerbt das
Kulturheld*in Ausgehshirt! Mit dem Kauf eines T-Shirts zeigt ihr Flagge für die Paderborner Kultur. Zudem erwerbt ihr mit dem Shirt freien Eintritt für ausgewählte Kulturveranstaltungen in 2021.
Das T-Shirt ist ab dem 5.12. in der Tourist Information Paderborn erhältlich. Weitere Information auf der Website des Kultur-Soli!
www.kultursoli.de (opens in a new tab)
E I N E F R E I E K U L T U R S Z E N E F Ü R P A D E R B O R N ?
wie sie enden. »Ambiguitätstoleranz« stand über dem hölzernen Container und in diese Mehrdeutigkeit der aktuellen Situation »Pandemie«, haben sich die Beiden eingefühlt mit Interviews, Texten von Autoren und mit eigenen, inneren Versuchen, sich mit der Außenwelt zu konfrontieren. »Es gibt in diesen Zeiten kein richtig und kein falsch«, erläutern beide. »Die Situation will abgewogen sein; sie ist nicht einfach, sie ist komplex.«
»Die Außenwelt, die gewohnte Realität, ist zu Corona ja gerade weggefallen«, gibt Max Rohland zu bedenken. So war sein Beitrag zu Beginn ein fragmentarisches Zusammentragen von Ängsten, Zerrissenheit, Sehnsüchten. Tatjana Poloczek trug Meinungen zusammen, widersprüchliche Umgangsweisen, ein Aufbegehren. Der Container erwuchs für beide zum Laboratorium, in das der Zuschauer als Voyeur einbe-
zogen wurde. Voyeur sah Akteur sah Voyeur ... Zudem häuften beide auf engstem Containerraum in den Tagen Berge von Kleidungsstücken an. »Ein Sinnbild der Sinnkrise der Gesellschaft, ein Viel zu Viel«, erklärt Poloczek. Rohland ergänzt: »Die Kleidung ermöglichte uns auch eine körperliche Transformation.« Mit Hilfe der Kleidung als Schutzschild, Schicht für Schicht übereinander gezogen, erlebten die Künstler eine zunehmende Starre. Das Erstarren, ein häufiges Phänomen bei Katastrophen. Die Reglosigkeit. Das Einfrieren. Die beiden Künstler wollen gerade dieses auflösen. Durch künstlerische Foren, durch das Gespräch, durch eine inhaltliche Auseinandersetzung. Dabei haben sie selber diskutiert, ob der Container zur aktuellen Situation des zweiten Lockdowns überhaupt bespielt werden sollte. Bei ihrer Antragstellung im Mai waren die Künstler von der Aufhebung der Maßnahmen ausgegangen; die zweite Wel-
le grätschte ihnen ins Projekt. Letztendlich haben sie aber gerade diese Situation aufgegriffen, das Unvorhersehbare, und sich für die Durchsetzung des Projekts entschieden. Denn das Hygienekonzept, die vereinzelten Gucklöcher für das draußen stehende Publikum, die »Isolationssituation« der Künstler im Inneren, das spätere Aufklappen der Wände, das alles sorgte für eine hochaktuelle Installation, die sicher noch mehr Zeit verdient hätte, um auch von noch mehr Menschen wahrgenommen zu werden. Jetzt wird der Holzcontainer – die Arche Nova – eingelagert, damit sie heil überwintern kann. Tatjana Poloczek und Max Rohland hoffen beide darauf, im nächsten Frühjahr einen fixen Standort für den Container zu finden. Sie könnten sich vorstellen, dass der Container von März bis September eben auch von anderen mit bespielt
– und dass er für soziokulturelle Projekte genutzt werden könnte.
Kennengelernt haben sie sich in Köln – wiedergetroffen in Paderborn
Dass es freie, professionelle Schauspieler in Paderborn gibt und dann auch noch hier hält, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn es gibt nicht ein einziges, freies und professionelles The-
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Herzlichen Dank!
Ich danke meinen SchüIer*innen für ihr motiviertes Mitarbeiten während des Lockdowns – sowohl digital als auch vor Ort. Ihr seid klasse!
Sabine Omarow
Sabine Omarow · Ferdinandstr. 29 · 33102 Paderborn Telefon 0162/1670009 oder 05252/933642 info@sabine-omarow.de · www.sabine-omarow.de (opens in a new tab)
ater in dieser Stadt. Max Rohland wohnt seit 2013 – mit kleiner Unterbrechung einer »Pilgerzeit« – in Paderborn. Er kam mit Katharina Kreuzhage aus Aalen ans hiesige Theater. Tatjana Poloczek zog mit ihrem Mann Robin Berenz, der seit der Spielzeit 2018/19 am Theater engagiert ist, in die Domstadt. Kennengelernt haben sich Rohland und Poloczek aber bereits 2017 in Köln. Denn der umtriebige Schauspieler unterhält nebenbei noch mit einem Freund ein digitales Portal, »Theater-Pilger«, wo er als Kritiker Theaterstücke bespricht. Und der Weg führte ihn damals in das kleine, einer Schauspielschule angegliederte Theater »Der Keller«, wo Tatjana gerade ihre Abschlussperformance spielte. »Bei dieser Vorstellung waren höchstens dreizehn Leute im Publikum«, erinnert sie sich. »Und zwei sind nachher geblieben und haben geklatscht und geklatscht. Der eine davon war Max«. Die Überraschung war dann umso größer, als sie sich über unterschiedliche Laufbahnen in Paderborn erneut begegneten. Seitdem arbeiten sie hier immer wieder zusammen. Eine Performance gab es in der Uni zum Thema »Druckwellen«; eine Lesung im Café Röhren am Valentinstag: »Make love not war«. Und nun haben sie unglaublich viel Engagement in eine zweimalige Antragstellung,
2020 von Ingo Börchers
Nun haben wir ja schon monatelang gelernt, damit zu leben. Aber was mir aktuell Sorgen bereitet: Erst war er nur bei »Hart aber fair« ausfindig zu machen. Doch schon bald gab es weitere Hotspots: Maischberger, Maybritt Illner, Anne Will. Zuletzt tauchte er gar erneut bei Lanz auf, obwohl der sich doch gerade von ihm erholt hatte. Experten rechnen bei diesem Reproduktionswert mit weit über 500 neuen Interviews pro Tag. Besorgniserregend sind aber nicht die Inhalte, besorgniserregend sind die gesundheitlichen Nebenwirkungen. Mit der Stimmfarbe einer Ulla Schmidt und dem Tempo eines Rudolf Scharping gelingt ihm das schein-
Vernetzungsarbeit (z.B. mit »Boatpeople« aus Göttin-
gen), Ausarbeitung, Umsetzung, Erstellung eines Hygie-nekonzepts und Einholung von Erlaubnissen investiert,
um diesen Container mit kleinem Team auf den Weg zu bringen.
Beide Theatermacher und Performer agieren frei. Warum?
Max Rohland hat diesen Weg sehr bewusst gewählt. Er schätzt die Freiheit, um Sachen umsetzen zu können, die sich relevant anfühlen. Die Institution Theater betreibt für ihn oftmals Erinnerungskultur, der Apparat ist schwerfällig. Auch widerstrebt ihm die häufige Dominanz des Marketinggedankens: »Wenn Du immer den gleichen Scheiß produzierst, blockiert das Kunst.« Max Rohland genießt es, in der freien Szene nicht länger ein Rädchen in einem Getriebe zu sein, sondern eigene Entscheidungen zu treffen. Tatjana Poloczek betrachtet ebenfalls kritisch die herkömmlichen Theaterstrukturen: »Sexismus, Rassismus und Machtmissbrauch sind in den Theaterstrukturen verankert. Das ist ein strukturelles Problem, was Theater haben.« Poloczek wirkt betroffen und kämpferisch zugleich. Es gibt Studien dazu, die sich genau mit diesem Thema befassen; Ansätze berühmter Theatermacher, eben diese Theaterstrukturen aufzuweichen. »Für ein menschlicheres Theater« plädierte Strehler schon 1975, Intendant Roberto Ciulli setzt sich mit seinem Theater, das stärker auf Mitbestimmung basiert, strukturell von üblichen Betrieben ab. Und dennoch sind dies Einzelfälle. »Revolution«, ein Wort, das Theater so gerne in den Mund nimmt, geht anders. Aber Max Rohland und Tatjana Poloczek gehen mutig ihren künstlerischen Weg – in Paderborn. »Hier ist noch viel Luft nach oben«, sagt Tatjana und sieht es optimistisch. Ihre Wünsche für eine lebendige Stadt und eine freie Theaterszene: »Mehr Mut, Raum, bessere Fördermöglichkeiten, transparente Töpfe, Gelder auch oder gerade für experimentelle Projekte, ein wachsendes Interesse, Menschen mit Lust zu ermutigen und als Mit-Akteure zu gewinnen«. Wie gesagt: Da ist noch viel Luft nach oben.
Das Gespräch führte Ann-Britta Dohle
bar Unmögliche: er kann uns zeitgleich in Panik und in Trance versetzen. Gegen Karl Lauterbach helfen weder Hände waschen noch Alltagsmaske. Befolgen wir also den Rat des Chefvirologen Peter Lustig: Abschalten! ...
… Nein! Bitte bleiben Sie dran! Abschalten, das hatte dramaturgische Gründe. Ich bin noch lange nicht fertig. Im Kabarett gilt ja: Wenn es gut ist, ist es gut, wenn es schlecht ist, ist es besser – so gesehen, ist es ja gut! Und damit Hallo und herzlich willkommen zu einem kleinen, launigen Jahresrückblick. Getreu dem Motto: Es ist zwar schon alles gesagt, aber eben noch nicht von allen.
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2020. Ein Jahr zum Vergessen. Und eines, das wir nie vergessen werden. Es hätte übrigens ein Beethoven-Jahr werden können. Aber auf dem Ohr waren wir taub. Stattdessen heißt es: Einerlei und recht viel Freizeit und dazu noch Absperrband. Lasst uns antiseptisch bleiben für Nachbarschaft und Vaterland. 2020. Wir feiern 30 Jahre deutsche Einheit, 50 Jahre Tiefkühlpizza, 80 Jahre Drewermann und 100 Jahre Reich-Ranicki [im Ranicki-Tonfall: »Was für ein Jahr!«] Ja. Danke, Herr Ranicki. Alles schön der Reihe nach. 2020. »Am Samstag kommt das Sars« wird Pflichtlektüre an Deutschlands Grundschulen. Drosten wird Bundespräsident. Abwarten und Tee trinken wird olympisch. 2020. Das ist Leben bis auf Weiteres. Ein Jahr zwischen Online-Bestellung und Maßnahmenkatalog, zwischen geschlossenen Schulen und offenen Fragen: Wie kann digitaler Unterricht gelingen? Bei wem ist die Vernetzung gefährdet? Gilt die Schulpflicht etwa auch für Lehrer? Vor allem aber: Wird Karneval abgesagt? Ja oder Nein? Naumann wankelt, Laschet schunkelt und man munkelt, dass das Rheinland die Sache anders bewertet als wir in Ostwestfalen. 2020. Eben auch ein Jahr der Debatten. Nur bei einem
retiker: Da steckt doch sicher dieser Bill Gates dahinter.sind sich alle einig. Zumindest alle Verschwörungstheo-
Fehlt nur noch, dass Björn Höcke zusammen mit seinen engsten Vertrauten die AzM gründet. Die Alternative zum Mundschutz und dann mit der These um die Ecke kommt, Corona sei eine bloße Erfindung, um von den eigentlichen innenpolitischen Themen abzulenken. Da würde die Masse der Weggetretenen aber jubeln und der Wendler würde ein Lied anstimmen. Und Detlef D. Soost würde dazu tanzen und Eva Herman würde jodeln. Und lauter selbsternannte Querdenker würden sich selbstgefällig in den Armen liegen. Und … jetzt ist es ein bisschen mit mir durchgegangen … 2020 – ein Jahr mit der bitteren Erkenntnis, dass der Herdentrieb stärker ist als die Herdenimmunität. Ja, das Böse daran ist das Dumme darin. Eher dumm gelaufen ist das Jahr auch für Clemens Tönnies – dem Schweinebaron aus Rheda-Wiedenbrück. Der Tieren genau so viel Plätz einräumt wie seinen Mitarbeitern. Spätestens jetzt wird Fleisch essen eine Frage der Haltung. Es ist zum vegetarisch werden. Und dann gucke ich mir Attila Hildmann an und denke: Vegan leben ist auch keine Lösung. Man kommt an seine Grenzen. Ich für mich persönlich habe einen Kompromiss gefunden. Zugegeben, ich habe lange überlegt. Aber ab jetzt esse ich nur noch Fleisch aus Massentierhaltung. Ich kann es einfach nicht ertragen, dass glückliche Tiere für mich sterben. 2020. Hygiene-Gel-Hersteller reiben sich die Hände. Spargel stechen ist systemrelevant. James Bond ist tot. Karstadt ist vorerst gerettet. Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist vergiftet. 2020. Das sind erkrankte Italiener, genesene Chinesen.
Exponentielles Wachstum und künstliche Beatmung. Das ist Kernfamilie, kategorischer Imperativ und Videokonferenz. 2020 – das ist aber auch das Jahr der ungewöhnlichen Helden Daher lassen Sie uns an dieser Stelle einen stillen Star würdigen, der es in anderen Zeiten nicht auf das Siegertreppchen geschafft hätte. Hören Sie nun also ein Laudatio gesprochen von – von mir: Du Siegerin der Panikkäufe. Du, die Du deine große Rolle bekommen hast. Du, an der täglich herumgerissen wird. Deren Schicksal es ist, heruntergespült zu werden. Benutzt. Beschmutzt, um Reinheit zu schenken. Du, die du zwei Arten des Dahinscheidens kennst: zerknüllt von den Lässigen, gefaltet von den Genauen – deren Skelett von Pappe ist – von dir wollen wir fürs Leben lernen. Du Metapher für unser profanes Dasein: Denn: wir drehen uns um uns selbst, bis es uns nicht mehr gibt. Das ist
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unsere Bestimmung. Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um in irgendeinem Vorratsschrank auf unseren Einsatz zu warten. Wir wollen hier und jetzt gebraucht werden. Für diese Erkenntnis, o Klopapier, wollen wir dich loben und preisen. Und zwar vierlagig. Das Wort »Danke«, mit dem du bedruckt wurdest, wir geben es gerne zurück. Halleluja. 2020. Das ist eben auch ein Jahr der Hamsterkäufe. Dabei ist uns allen doch theoretisch klar, dass die Grundversorgung gesichert ist. Theoretisch. Das ist eben das Dilemma, dass der Unterschied zwischen Theorie und Praxis in der Praxis größer ist als in der Theorie. Niemand hat behauptet, dass wir lernfähig sind. 2020. Das sind Kommunalwahlen in NRW, Buschfeuer in Australien, Grabenkämpfe in der CDU. Nur so viel: Ich wünsche mir eine Steuererklärung auf dem Bierdeckel, ohne dass Friedrich Merz dafür zurückkommen muss. 2020. Die Theater sind geschlossen. Auf der Weltbühne läuft Wiener Blut. Die Polizei sorgt für Rechts und Ordnung. Dass wir uns hier nicht missverstehen. Die meisten gehören zur guten Seite der Macht. Aber ein bisschen warte ich schon darauf, dass die Ehrenwerten unter den Beamten sich vom braunen Mob im Kollegenkreis distanzieren. Ich komme an dieser Stelle nicht umhin, den österreichischen Komponisten Gerhard Bronner zu zitieren: »Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man
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nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man mit Sicherheit kein Nazi.« 2020 – wie alle Jahre wieder eben auch ein Jahr der Skandale. Von Polizisten in Amerika will ich gar nicht erst anfangen. Nur soviel: Man muss nicht an Covid 19 erkrankt sein, um keine Luft mehr zu bekommen. Tief Luft holen muss man auch bei der Wahl des amerikanischen Präsidenten. Ich wollte und will nicht parteiisch sein – muss aber zugeben: tatsächlich habe ich es Biden gegönnt. Ich weiß, es gibt viele böse Menschen auf unserem Planeten. Nur so viel zu Donald Trump: Unter allen Arschgeigen ist und bleibt er die Stradivari. Es heißt ja immer: Politik verdirbt den Charakter. Nein: So ein Charakter verdirbt die Politik. 2020. Während die einen unter Realitätsverlusten leiden, müssen andere ihre Verluste realisieren. Nicht nur Ärzte müssen in Zeiten wie diesen Abstriche machen. Nein, das gilt für uns alle. Auch bei privaten Feiern. Die Politik setzt einerseits auf Eigenverantwortung, erwägt andererseits aber dennoch das Installieren einer Feier-Wall. Schon allein deshalb, damit es am Ende nicht heißt: Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Todesfälle anderer Art finden medial stattdessen kaum noch statt. Oder erinnert sich noch jemand an Lesbos? Nie hätte ich gedacht, dass ich an dieser Stelle Norbert Blüm zitieren würde: »„Ein Europa ohne Erbarmen ist ein erbärmliches Europa.« Norbert Blüm, der in diesem Jahr das Zeitliche gesegnet hat. 2020. Eben auch ein Jahr der Abschiede. Reichstagsverhüller Christo lebt nicht mehr. Das muss man auch erstmal verpackt kriegen. Hans Jochen Vogel hat die Flügel gestreckt. Die SPD verliert durch Thomas Oppermann ein weiteres Mitglied. Ennio Morricone spielt für sich selbst das Lied vom Tod. Und dass selbst Fips Asmussen von uns gegangen ist, halte ich wie viele andere auch
für einen schlechten Witz. Ein schlechter Witz ist und
hafen. Stell dir vor, es ist end-bleibt auch der Berliner Flug-
lich Eröffnung und keiner geht hin. Das böse Wort mit C stellt eben alles in den Schatten. Selbst den Klimawandel. Dass es ihn gibt, das wollen wir nicht
Platzhalter
leugnen. Woher er kommt, das wollen wir herausfinden. Ausnahmsweise kommt jetzt kein Zitat von Donald Trump. Aber eines, das ihm alle Ehre machen würde. Lassen Sie mich an dieser Stelle den Republikaner Joe Barton zitieren.
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Passen Sie auf. Jetzt kommt’s: »Wind ist eine endliche Ressource. Und sie nutzbar zu machen, würde die Winde verlangsamen, was wiederum die Temperaturen steigen ließe.« Wenn das keine Dialektik ist, dann weiß ich’s auch nicht. Wobei – zum Thema globale Erwärmung und Dialektik habe ich noch einen echten Kracher für Sie. Diesmal bleiben wir in Deutschland. Norbert Haug
– der war lange Jahre Motorsport-Chef bei Mercedes-Benz – Norbert Haug hat gesagt: »Die Formel 1 rettet das Klima. Wer Formel 1 schaut, lässt sein Auto in der Zeit stehen. 22 Autos fahren, 22 Millionen nicht.« Wenn ich solche Sätze höre, frage ich mich: werde ich als Kabarettist eigentlich noch gebraucht? Das Schlusswort zum Thema Klimapolitik soll an dieser Stelle aber unsere Kanzlerin haben. Frau Merkel hat in einem Interview gesagt: »Ich werde auch weiterhin dem Klimawandel und seiner Bekämpfung die allerhöchste Aufmerksamkeit widmen.« Wohlgemerkt: Sie hat nicht gesagt, dass sie etwas gegen den Klimawandel tun will. Sie hat gesagt, dass Sie dem Klimawandel Aufmerksamkeit widmen möchte. Übersetzt heißt das: Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht. Womit bewiesen wäre: der größte Klimakiller ist und bleibt die heiße Luft. 2020. Ein Jahr, das uns am Ende dennoch zurückwirft auf das immer gleiche Thema. Und vor allen Dingen auf die immer gleichen Frage: Wie wird es nach Corona weitergehen? Wenn Sie mich fragen: Es gibt kein Davor und Danach. Es gibt nur ein Davor und ein Seitdem. Alles, was uns
bleibt, ist aus dem Seitdem ein Ab Jetzt zu machen. Und es liegt in unserer Hand, wie dieses Ab Jetzt aussehen kann. 2020 – wir sehn betroffen den Vorhang zu, die Maske auf und alle Fragen offen. 2020 – was hätte alles aus dir werden können, wenn man da Profis rangelassen hätte. Aber so ist das mit hätte man und wäre. Wenn die Kiwi ein Schnitzel wäre, könnte man Pommes dazu essen. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
© Ingo Börchers
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Eine Tankstelle als Kulturunterstützer
Seit 37 Jahren nun bringe ich »das HEFT« heraus. Monat für Monat berichten wir über kulturelle Ereignisse in unserer Stadt. Die Idee, die von Anfang an, dem Projekt zugrunde lag, ist relativ einfach: Um die monatlichen Veranstaltungen zu publizieren benötigte ich finanzielle Unterstützung. Es entstand eine Win-Win-Situation. Die Leserinnen und Leser bekommen immer zum Ersten eines jeden Monats die Kulturinformationen kostenlos geliefert. Und die unterstützenden Anzeigenkunden eine starke Präsenz. Dieses Prinzip wird nun auch vom BNI in Paderborn unterstützt. Das BNI (Business Network International) beruht auf dem Prinzip des Gebens und Nehmens. Es ist das einzig messbar agierende Unternehmensnetzwerk weltweit und in Paderborn seit 10 jahren aktiv. Unternehmer*innen, die sich dem BNI anschließen, leben das Motto »Wer gibt gewinnt«. So kann ich mich glücklich schätzen, Mitglied beim BNI zu sein. Als »HEFT«-Herausgeber hat es den großen Vorteil, viele Menschen aus der heimischen Wirtschaft zu erreichen und sie
Harald Morsch
Herausgeber des Stadt- und Kultmagazins
»das HEFT«
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1983 bin ich vom Main an die Pader
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Seit wann im BNI?
Mitglied im Chapter Paderquelle seit 2018
Vorteile des BNI für mich:
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fende Beziehungen aufbauen können.
zu motivieren und zu überzeugen, die Kultur in Paderborn zu unterstützen. In dieser schwierigen Corona-Zeit ist es um so wichtiger, gelebte Solidarität, moralische und finanzielle Unterstützung zu erfahern, die in meinem Fall, »das HEFT« und damit meine Firma im Fortbestand sichern. Auf die Frage, wie es jetzt wohl weitergehen würde, antwortete mir Thomas Hansen, unser Tankstellenbetreiber, spontan, er werde auf jeden Fall eine Anzeige schalten. So entstand die Idee, jeden Monat ein anderes Mitglied vorzustellen, mit seiner Firma und seiner Geschichte.
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In diesem Jahr wird das Weihnachtsfest vermutlich ganz anders verlaufen, als wir es bisher gewohnt waren. Aber vielleicht liegt genau darin auch die Möglichkeit, sich wieder auf den ursprünglichen Gedanken des Festes zu besinnen und ein wenig innezuhalten – auch bei den Geschenken. Kein Gabenmarathon unter dem Weihnachtsbaum, sondern besondere Aufmerksamkeiten für die Menschen, die uns besonders am Herzen liegen ...
Das HEFT-Team wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest – gerade jetzt.
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Mit schönen und originellen Geschenken doppelt Freude machen – das ist der Anspruch des Weltladens La Bohnita. Alle Produkte stammen ausschließlich aus Fairem Handel, der den höchsten Standards genügt. Mit erlesenen Kaffeespezialitäten oder edlem Silberschmuck macht man nicht nur Beschenkten, sondern auch den Produzenten im Herkunftsland eine riesengroße Freude.
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an Weihnachten möchten wir, dass überall auf unserer Welt Frieden und Wohlergehen herrscht. Wir laden Sie ein, es sich in dieser besonderen Zeit zu Hause gemütlich zu machen und zwar mit unseren aromatischen Tees, knusprigen Keksen oder Schokolade aus einer Auswahl von über 40 Sorten.
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Der Tanz-Gutschein
Die schönste Art, Gesundheit zu schenken
Wussten Sie, dass etwa eine Stunde Foxtrott, Rumba oder Walzer rund 300 Kalorien verbrennen? Mit Wiener Walzer, Tango oder Salsa lassen sich 420 Kalorien ungeschehen machen. Und 600 Kalorien aus einer Weihnachtsleckerei kann man mit einer Stunde Rock ’n’ Roll oder Jive ausgleichen. Wer also einen Tanzgutschein verschenkt, schenkt gleichzeitig körperliche und geistige Fitness.
Aber nicht nur unter dem Aspekt der Gewichtsreduktion ist Tanzen interessant. Es regt das
Herz-Kreislauf-System an und setzt viele positive gesundheitliche Effekte in Gang. Tanzen fördert die geistige Flexibilität und gilt als Stresskiller.
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Der FOTOSHOP lädt zum Stöbern auf der Homepage in einer Fülle von Angeboten und Aktionen ein.
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KulturBüro-OWL
Um diese Jahreszeit schlagen wir gerne vor, zu Weihnachten gemeinsame Zeit bei guter Unterhaltung in die Adventskalender und Nikolausstiefel zu stecken oder auf den Gabentisch zu legen. In diesem Jahr ist alles anders und schon viel zu lange müssen wir auf Live-Kultur verzichten! Aber auch die wird wieder zurückkehren, und wie es aussieht, hat es bis dahin vielleicht auch schon die längste Zeit gedauert. Es ist gelungen fast alle Veranstaltungen, die nicht stattfinden konnten, auf neue Termine zu verlegen. Darunter auch die Highlights des großen Kabarettfestivals PA-DERBORN MACHT ERNST MIT LUSTIG u.a. mit Sebastian Pufpaff, Bodo Wartke und Gerburg Jahnke. Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit und für einige Auftritte sind auch weiterhin Plätze erhältlich. Wir bedanken uns bei unserem großartigen Publikum für viel Zuspruch und Solidarität und das Behalten der Tickets, denn all das macht Hoffnung und große Lust auf bessere Zeiten. Wir sehen uns mit den besten Künstler*innen in den schönsten Räume der Region!
Musik Aktiv
Musik Aktiv empfiehlt die Wharfedale Pro Mikrofone der DM-Serie. Die dynamischen, besonders rückkopplungsarmen Handmikrofone arbeiten in einem breiten Frequenzspektrum und bieten eine saubere, klare, detaillierte Reproduktion. Dämpfer sorgen für eine Minderung der Handgeräusche. Die spezielle Struktur des Mikrofonkorbes macht diesen unempfindlich gegen Schläge und schützt vor Dellen. Die hohe Ausgangleistung macht diese Mikros zu Allroundern in vielen Anwendungsbereichen.
Die Features:
- Niere
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- 135dB Max SPL
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- inkl. Mikrofonkabel Musik Aktiv bietet das DM 5.0S für 24,90 Euro (statt 39,90) an.
Lektora-Verlag
Brandneu ist der literarische Weihnachtstipp des Lektora-Verlages: »Padermann – der Superheld« von Erwin Grosche. Der Kirchenkritiker trifft sich mit dem Erzbischof, die Schützen mit dem Papst. Padermanns Heldentaten lassen nichts aus, was die ostwestfälische Seele schon seit Langem bewegt hat. Was in den Jahren 2000-2006 in Paderborn die Gemüter erregte, wird zusammengewürfelt, es wird kombiniert und erfunden, wie es nur ein Satiriker wie Erwin Grosche darf. Albern, übermütig und weise würfelt Grosche mit Namen, Wünschen und Tatsachen, dass es eine Freude ist, auf diese Weise an manche Begebenheiten erinnert
zu werden. Hier stimmt nichts und alles ist wahr. Abgerundet werden die Geschichten durch stimmungsvolle Fotografien der Künstlerin
Juliane Befeld.
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Tourist Information
Unsere Tipps zur Weihnachtszeit: Holen Sie sich auch zu Weihnachten ein Stück Paderborn nach Hause. Mit unseren Weihnachtskugeln mit dem 3-Hasen-Motiv oder dem Liboripfau samt Jahreszahl in verschiedenen Farben für 5,90 Euro wird Ihr Weihnachtsbaum zum echten Hingucker. Fehlen darf natürlich auch nicht der echte Nikolaus aus Schokolade für 1,90 Euro. Und für die Kleinen gibt es einen Bastel-Adventskalender mit vielen weihnachtlichen Geschichten, Rätseln und Rezepten aus aller Welt für 6,95 Euro. Schauen Sie doch einfach einmal bei uns in der Tourist Information am Marienplatz vorbei.
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»Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein.« (Humphrey Bogart) Wer einen außergewöhnlichen Whisky für den Gabentisch oder zum entspannten Genuss sucht, findet ihn an einer ebenso außergewöhnlichen Stelle: bei Autoservice Hansen an der Marienloherstr. 87. In seinem umfangreichen Shop hält der Autoservice Die Sylter Note bereit. Whiskykenner lieben die große Vielfalt, denn keine Spirituose ist geschmacklich so breit gefächert. Vorbild sind die schottischen Whiskys von der Küste, die über eine leichte Salznote verfügen. Der Trader Whisky wurde vor der Lagerung um gefiltertes Sylter Nordseewasser ergänzt und bekommt neben der lieblichen Sherry Note noch einen Hauch von Nordseeprise mit.
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Termine nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch
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ohne Gewähr. Im Zweifelsfall bitte bei dem/der Ver-
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anstalter/in informieren.
Odins Filmtheater
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17.00 Verordnet, verbot(t)en, verkündet, öffent-
16.00 #DigitalDienstag – Weihnachtliche liche Themenführung – Tourist Information Deko mit dem 3D-Stift, Workshop; Anmeldung:
18.30/20.30 Struwwelpeter, Junk-Oper nach Moti-
05251/8814205 oder stadtbibliothek@paderborn.de
ven aus »Der Struwwelpeter« von Hoffmann – The-
(Betreff: #DigitalDienstag), ab 8 J. – Kinderbibliothek
ater Paderborn
Philipp Scharrenberg
Das SAMS - Kindertheater
Ole Lehmann
Kabarett Theater DISTEL
Werner Momsen
Feuerwehrman SAM - LIVE
Karten | Gutscheine: 0 52 50 / 98 41 41 | www.stadthalle-delbrueck.de (opens in a new tab) | www.eventim.de (opens in a new tab)
• DELBRÜCK
20.00 Felix Reuter, mit dem Showkonzert »Der verflixte Beethoven« – Stadthalle
• GÜTERSLOH
20.00 Wilfried Schmickler, mit dem Programm »Kein Zurück« – Stadthalle
F R E I T A G 4. D E Z E M B E R
- PADERBORN 10.00 Gut verpackt – Schuppen, Stacheln, Federn, Führung mit Zoologe Dr. Sven Mecke; Anmeldung: 05251/8811043 oder a.blase@paderborn.de
- Naturkundemuseum im Marstall 16.00 Ehrenamtliche lesen vor, für Kinder ab 5 Jahren oder Eltern mit Schoßkind ab 3 Jahren; Anmeldung: www.bibliothek.live (opens in a new tab) – Kinderbibliothek
Theater Paderborn18.30/18.30 Antigone, Tragödie von Sophokles –
S A M S T A G 5. D E Z E M B E R
• PADERBORN 10.00 Paderborner Mathezirkel: Primzahlen und
bis 2.12. unter https://math.uni-paderborn.de/studi-Primzahlzwillinge (opens in a new tab), für Schüler*innen; Anmeldung
eninteressierte/mathezirkel, ab 15 J. – Online-Veranstaktung der Universität Paderborn 10.00 Weihnachten … im Glas, museumspädagogischer Workshop; Anmeldung: 05251/306661 oder auf www.hnf.de (opens in a new tab), ab 7 bis 12 J. – HNF 18.30/20.30 Struwwelpeter, Junk-Oper nach Motiven aus »Der Struwwelpeter« von Hoffmann – Theater Paderborn
• BAD MEINBERG
19.30 Wilfried Schmickler, mit dem Programm »Kein Zurück« – Kurtheater
• BORCHEN
18.00 Tina Teubner, ausverkauft – Mallinckrodthof
S O N N T A G 6. D E Z E M B E R
• PADERBORN
12.00 Der Grinch, Weihnachtsklassiker – Pollux 14.00 Die Residenz der Fürstbischöfe, öffentliche Themenführung – Vorplatz Schloss Neuhaus 14.00 Choose your Player – E-Sports Tuniers, Infos und Anmeldung: http://bibliothek.live (opens in a new tab) – Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1 18.30/20.30 Antigone, Tragödie von Sophokles – Theater Paderborn
• LICHTENAU 15.00 Weihnachten im Kloster, Rundgang durch die Klausur für Erwachsene und Kinder ab acht Jah-
V E R A N S T A L T U N G E N
ren – Kloster Dalheim
• WEWELSBURG 15.00 Die Wewelsburg – Vom Steinzeitgrab zum Dreiecksschloss, Rundgang für Familien mit Kindern ab 6 J. sowie Erwachsene (separate Fürhrungen mit begrenzten Teilnehmerzahlen) – Historisches Museum des Hochstifts Paderborn, Burgwall 19
D I E N S T A G 8. D E Z E M B E R
• PADERBORN
info@paderborn.aidshilfe.de , ab 18 J. – Aidshilfe18.00 HIV-Schnelltest, Infos: 05251/280298 oder
Paderborn, Riemekestraße 12
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• PADERBORN 16.00 GameZone – Rettet Weihnachten im Pen and Paper, Infos und Anmeldung: http://bibliothek. live, ab 12 J. – Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1 18.00/20.30 3. Sinfoniekonzert, nur für Abonnenten – Paderhalle
20.30 Programmkino Lichtblick: Das Phantom im Paradies, Film von Brian de Palma (OmU) – Pollux
Liebe Gäste und Freunde,
WIR SAGEN DANKE!
hatten wir mit Euch einenTrotz aller Beschränkungen
guten Sommer. Wir haben Tische gerückt, Abstände gemessen, Listen geführt, Eure Anwesenheit dokumentiert und täglich unser Hygienekonzept kontrolliert. Euer Wohl steht immer an erster Stelle. Lasst uns weiter zusammenhalten. Lasst uns weiter hoffen. Lasst uns weiter gesund bleiben.
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• PADERBORN
18.30/20.30 Antigone, Tragödie von Sophokles – Theater Paderborn
19.00 CIMON auf der ISS – die nächsten Schritte, Vortrag; Anmeldungen erforderlich: www.hnf.de (opens in a new tab), Tel. 05251/306661 oder service@hnf.de – HNF
F R E I T A G 11. D E Z E M B E R
• PADERBORN
18.30/20.30 Struwwelpeter, Junk-Oper nach Motiven aus »Der Struwwelpeter« von Hoffmann – Theater Paderborn
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20.00 New Benny Düring Trio & Friends, Konzert
– Kulturwerkstatt
S A M S T A G 12. D E Z E M B E R
- PADERBORN 10.00 Weihnachten … am Baum, museumspädagogischer Workshop; Anmeldung: 05251/306661 oder auf www.hnf.de (opens in a new tab), ab 7 bis 12 J. – HNF 14.00 Verordnet, verbot(t)en, verkündet, öffentliche Themenführung – Tourist Information 17.00/18.30/20.30 Bericht über eine unbekannte Raumstation, von J. G. Ballard – Theater Paderborn
- RIETBERG
20.00 Vicente Patíz, Weihnachtskonzert des Fingerstyle Gitarristen – Cultura, Torfweg 53
S O N N T A G 13. D E Z E M B E R
• PADERBORN 13.00 Morgen, Findus, wird‘s was geben, Anima-
tionsfilm – Pollux
13.15 Met Opera: Rigoletto (2013), Aufzeichnung
der Oper von Verdi – Pollux 18.00 I Am Not Your Negro, Film von Raoul Peck in der Reihe »Kammerflimmern« – Theater Paderborn, Studio
• LICHTENAU 15.00 Weihnachten im Kloster, Rundgang durch
ren – Kloster Dalheimdie Klausur für Erwachsene und Kinder ab acht Jah-
• WEWELSBURG 15.00 Ideologie und Terror der SS, Führung durch die Dauerausstellung, ab 15 J. – Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945, Burgwall 19
D I E N S T A G 15. D E Z E M B E R
10.30• PADERBORNTiere im Winter, naturkundliche Kurzfilme; Anmeldung: 05251/8811042 – Naturkundemuseum im Marstall
ko-3D-Druck16.00 #DigitalDienstag – Weihnachtlicher Scho-, Infos und Anmeldung: http://biblio-
thek.live – Zentralbibliothek
M I T T W O C H 16. D E Z E M B E R
• PADERBORN 16.00 GameZone – Rettet Weihnachten im Pen and Paper, Infos und Anmeldung: http://bibliothek. live – Kinderbibliothek
20.30 Programmkino Lichtblick: Die Regenschirme von Cherbourg, Film von Jacques Demy (OmU)
- Pollux
- DELBRÜCK
16.30 herrH, der Kinderliedermacher herrH mit seinem speziellen Winterprogramm – Stadthalle
D O N N E R S T A G 17. D E Z E M B E R
• PADERBORN
18.30/20.30 Antigone, Tragödie von Sophokles – Theater Paderborn
• WEWELSBURG 19.00 Das »Sühnebegräbnis« – Die Ermordung von 15 Personen am SS-Schießstand in Wewelsburg, Vortrag von Oliver Nickel, Leiter der
V E R A N S T A L T U N G E N
Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne; Anmeldung: 02955/76220 oder info@wewelsburg.de – Kreismuseum Wewelsburg, Burgwall 19
F R E I T A G 18. D E Z E M B E R
• PADERBORN 16.00 Ehrenamtliche lesen vor, für Kinder ab 5 Jahren oder Eltern mit Schoßkind ab 3 Jahren; Anmeldung: www.bibliothek.live (opens in a new tab) – Kinderbibliothek 18.30/20.30 Struwwelpeter, Junk-Oper nach Motiven aus »Der Struwwelpeter« von Hoffmann – Theater Paderborn
22.45 Gremlins – Kleine Monster, Horrorkomödie
– Pollux
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Krämerstraße 8-10 · 33098 Paderborn
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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 16 vom 1.1.2016
Verbreitungsgebiet: Paderborn – Geschäfte der Innenstadt, Theater, Kinos, Büchereien, Treffpunkte, Kneipen, Universität, Arztpraxen etc. Verteilung: kostenlos
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Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
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• PADERBORN
10.00 Weihnachten … to go, museumspädagogischer Workshop; Anmeldung: 05251/306661 oder auf www.hnf.de (opens in a new tab), ab 7 bis 12 J. – HNF 18.30/20.30 Struwwelpeter, Junk-Oper nach Motiven aus »Der Struwwelpeter« von Hoffmann – Theater Paderborn
• DELBRÜCK
20.00 Kapelle Petra, deutschsprachige Indie-Rock-Band – Stadthalle
• WEWELSBURG 15.00 Fußball im Nationalsozialismus, öffentliche Themenführung, ab 15 J. – Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945, Burgwall 19
S O N N T A G 20. D E Z E M B E R
• PADERBORN 13.00 Spitzbergen – auf Expedition in der Arktis, Dokumentarfilm von Silke Schranz und Christian Wüstenberg – Pollux
16.00 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Konzertaufzeichnung aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz – Pollux 17.00/18.30/20.30 Bericht über eine unbekannte
• LICHTENAURaumstation, von J. G. Ballard – Theater Paderborn
15.00 Weihnachten im Kloster, Rundgang durch die Klausur für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren – Kloster Dalheim
• RIETBERG
20.00 Ringmasters, das preisgekrönte Gesangsquartett präsentiert sein Programm »It‘s Christmas Time!« – Cultura, Torfweg 53
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• PADERBORN20.30 Programmkino
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W. Murnau – Pollux
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• PADERBORN
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16.00 GameZone – Weih-
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J. – Zentralbibliothek, Am
AKTIONEN · EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Rothoborn 1 17.00/18.30/20.30 Bericht über eine unbekannte
Raumstation, von J. G. Ballard – Theater Paderborn
die Dauerausstellung, ab 15 J. – Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945, Burgwall 19
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• PADERBORN
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18.30/20.30 Antigone, Tragödie von Sophokles – Theater Paderborn
• PADERBORN
• WEWELSBURG
20.00 Zucchini Sistaz, Falsche Wimpern – echte
15.00 Ideologie und Terror der SS, Führung durch Musik – Paderhalle
10. Dezember
Liebe Leser*innen, liebe Veranstalter*innen,
wegen der Weihnachtsfeiertage müssen wir den Redaktionsschluss auf den 10. Dezember vorverlegen. Später eingehende Veranstaltungshinweise und Kleinanzeigen können nicht mehr bzw. erst im Februar-HEFT oder ausschließlich online veröffentlicht werden.
Ihr/Euer HEFT-Team
T A N K S T E L L E
e n t s p a n n t m o b i l
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(gew.) Gebrauchträder, Cityräder, Kneipenräder. Zweiradshop Potrykus, Karlstr. 27, 33098 Paderborn Selbsthilfe. Sie suchen Menschen, mit denen Sie sich themenbezogen im geschützten Rahmen austauschen können? Wir als Selbsthilfe-Kontaktstelle beraten Sie und vermitteln in bestehende Selbsthilfegruppen oder helfen Ihnen eine neue aufzubauen, wenn es zu Ihrem Anliegen noch keine Gruppe gibt. Rufen Sie uns an: Tel. 05251/8782960. Infos unter www.selbsthilfe-paderborn.de (opens in a new tab)
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Atem- und Entspannungstechniken an. Damit die Lebensfreude wieder fließen kann! Infos und Kontakt unter heike@yogapaderborn.de oder unter 0172/7614871. Trauerbegleitung. In schweren Zeiten nicht allein, gemeinsam geht es besser ... Häufig gibt es für Trauernde lange Wartezeiten bei Therapeuten. Einfühlsam möchte ich (m., 59 J.) Sie auf ihrem Weg begleiten – kostenfrei und ohne gewerblichen Hintergrund. Tel. 0176/84496392 (gew.) Proberaum stundenweise. Ich biete einen Proberaum mit PA, Schlagzeug, Mikrofon auf Stundenbasis an. Weiteres Equipment auf Anfrage vorhanden. Tel. 0152/53141378 Proberaum gesucht. Fünf Musiker suchen einen Proberaum ab einer Größe von 25 qm. Der beheizte Proberaum liegt idealerweise irgendwo zw. Lippstadt und Paderborn. Es sollte uns möglich sein,
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Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Kreis Paderborn berät Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke und deren Angehörige zu allen Fragen rund um die Tehmen Teilhabe und Rehabilitation. Kontakt: Der Paritätische NRW – Kreisgruppe Paderborn, www.teilhabeberatung-paderborn.de (opens in a new tab), Tel. 05251/8729611, E-Mail: teilhabeberatungpaderborn@paritaet-nrw.org Aufbruch: Wohn- und Lebensgemeinschaft, generationenübergreifend, im Umkreis von Paderborn. Gründungsgruppe ist offen für weitere interessierte Menschen. Orientierungspunkte: gemeinschaftlich, ökologisch, einfach, spirituell. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen. E-Mail an aufbruch@paderborn.com Musikalische Weihnachtsgeschenke: Xylophon »Sonor« von c''-a''', 13 + 3 Töne, 2 Filzschlägel für 100,- €; außerdem Panflöte, C-Blockflöte mit
Doppelloch, Percussion-Frosch und Trommelhuhn, Wasserflöte Maus, Altblockflöte, Schellenring groß, Percussion-Topf, alles günstig abzugeben (VHS). Tel. 0176/83180087 Werde, der du bist. Seriöse Astrologie ist ein Weg, sich selbst und seine Lebensaufgabe besser zu verstehen. Eremitin berät und begleitet – unentgeltlich und ohne gewerblichen Hintergrund – in Lippstadt. Bitte genaue Geburtszeit beim Geburtsregister des Geburtsortes erfragen. Handy: 0178/7887447 (gew.) Jedes Zeitalter hat ein neues Bewusstsein. Wenn wir die Herausforderungen der jeweiligen Zeit meistern wollen, dann werden wir uns als Menschen selbst und unser Bewusstsein verändern müssen. Jede menschliche Seele möchte sich entwickeln, wachsen und sich entfalten. Im »Raum für spirituelles Bewusstsein« findest Du verschiedene Möglichkeiten, die Dir in diesen schwierigen Veränderungsprozessen Unterstützung bieten können. www.in-resonanz-borchen.de (opens in a new tab), Petra Langner, Tel. 0170/9006024
(gew.) Gesangsunterricht. Dipl. Gesangspädagoge erteilt ganzheitlichen Gesangsunterricht, Sprecherziehung und Sprachgestaltung in Paderborn und Detmold. Online-Unterricht ist zudem via FaceTime, Skype etc. möglich. Ergänzend dazu schnell wirkende und effektive Entspannungsübungen! Alle Altersstufen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen! Tel. 0172/2978920 oder markuswolfen@yahoo.de (gew.) Kostenfreie Existenzgründungsbegleitung mit AVGS-Schein der Agentur für Arbeit. www.existenzgruendung-paderborn.de (opens in a new tab) – info@ existenzgruendung-paderborn.de – Assist GmbH, Technologiepark 12, 33100 Paderborn
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